26.04.2012

LÄRMSCHUTZ



Adenauerplatz / früher Charlottenburg / jetzt Charlottenburg-Wilmersdorf

Neuerdings auch im Tunnel unterm Kurfürstendamm. Zum Glück nur Richtung Süden - und auch nur zwischen 22 und 6 Uhr.

Foto&Text TaxiBerlin

25.04.2012

WUNSCHKENNZEICHEN (SERIE) HEUTE: FAHRRADMARKEN



Neuerdings bin ich nicht nur der "Definitive Bullshit Detektor", was "Wunschkennzeichen" angeht, sondern auch wenn es um Fahrradmarken geht. Auf den ersten Blick scheint es sich um das selbe Phänomen zu handeln: 911 ist nicht gleich 9/11 und NSU ist nicht gleich NSU - auch wenn es "braun matt" (Foto unten) für 399,- im Angebot ist. Und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Es gibt keine "Wunschfahrradmarke"!

Fotos&Text TaxiBerlin

24.04.2012

BERLINER TAXIDEMO NACHTRAG


Flughafen Tegel (TXL) / früher Reinickendorf / jetzt Reinickendorf

Laut Berliner Zeitung von heute (Seite 17) fordert der Vorsitzender der Innung des Berliner Taxigewerbes Uwe Gawehn: "Der Senat muss das Taxigewerbe endlich schätzen lernen." Erst dachte ich an einen schlechten Witz, aber der hat das wirklich ernst gemeint. Gut, als es damals darum ging, die Einführung der "Fünfzig Cent Regelung" am Flughafen Tegel zu verhindern, war er noch kein Vorsitzender. Aber hat die Innung damals nicht zusammen mit dem TVB die Aktion "Gegen Abzocke in TXL" der Berliner Taxifahrer erst ausgelöst, indem sie mit Hilfe einer wochenlangen Kampagne und gemeinsam mit der Flughafengesellschaft die Einführung einer Gebührenpflicht auf Kosten der Fahrgäste durchsetzten? Warum sind sie jetzt plötzlich gegen eine solche Gebühr am neuen Flughafen, wo sie doch neulich erst festgestellt hatten, dass es in TXL sogar eine "Taxi-Mafia" gibt, gegen die man direkt mit den Einnahmen vorgehen könnte?!
Foto&Text TaxiBerlin

TAXI BERLIN TRIFFT GERHARD RICHTER (SERIE)


Heute erklärt dir TaxiBerlin, wie du selbst ein Gerhard Richter Bild machen kannst. Es ist ganz einfach. Du brauchst dazu lediglich zwei Kameras. Mit der ersten fixierst du ein beliebiges Objekt deiner Wahl. In diesem Fall ist es der Reichstag (Bild oben). Jetzt musst du mit der zweiten Kamera nur noch den Monitor der ersten vor die Linse kriegen und das dann unscharf stellen (Bild unten). Zu Anschauungszwecken habe ich den Bildausschnitt nicht verändert. Das solltest du noch selbständig hinbekommen, damit keiner weiß, was das Ausgangsobjekt war.

PS: Das Ganze funktioniert auch nur mit einer Kamera. Wie? Das darf TaxiBerlin nicht verraten - das weiß Gerhard Richter nicht einmal.

Fotos&Anleitung TaxiBerlin

23.04.2012

WUNSCHKENNZEICHEN


Wunschkennzeichen aus Hamm

Man nennt mich nicht nur den "Defintiven Bullshit Detektor", sondern ich bin auch als Gegner von "Wunschkennzeichen" bekannt. Dieses habe ich im Internet gefunden, es soll einem gewissen Pierre Vogel gehören. Bei dem Wagen handelt es sich offensichtlich um einen Volkswagen und nicht um den Porsche 911. 911 steht doch nicht etwa für 9/11, oder?

PS: Verarschen kann ich mich alleine!
Foto Zukunftskinder
Text TaxiBerlin

22.04.2012

WOHLSTANDSGESINDEL UND WORAN DU ES ERKENNST (SERIE) / HEUTE: FRIEDHOFSRUHE


Insel der Jugend / früher Treptow / jetzt Treptow-Köpenick

Du erkennst das Wohlstandsgesindel daran, daß es immer da wohnen will, wo was los ist, dann aber dort seine Ruhe haben will. Früher nannte man das einfach nur asozial. Später schizophren, wovon man aber abgekommen ist, weil die Heilungsaussichten gegen Null gehen, selbst wenn sich das Wohlstandsgesindel auf die Couch legen würde, wo es zweifellos hingehört. (Es soll schon Wohlstandsgesindel gegeben haben, das aufs Dorf gezogen ist und sich dann dort über den Landgeruch beklagt hat.) In Berlin ruft das Wohlstandsgesindel regelmäßig die Ordnungshüter, lässt teure Gutachten erstellen, heuert renommierte Anwälte an und zieht vor Gericht, wo es von Richtern, die der Meinung sind, sie würden von den Steuergeldern des Wohlstandsgesindels bezahlt werden, Recht bekommt.

Foto&Text TaxiBerlin

21.04.2012

WOHLSTANDSGESINDEL UND WORAN DU ES ERKENNST (SERIE) / HEUTE: MEIN BESITZ


Perverse Werbung / Chausseestraße Ecke Hannoversche Straße / Mitte

Du erkennst das Wohlstandsgesindel, weil wir gerade beim Thema Werbung waren, an seiner beschissenen Reklame. Wolf Biermann, der bis zu seiner Ausbürgerung in genau diesem Mietshaus gegenüber der damaligen Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin lebte, würde sich im Grab umdrehen, wenn er denn schon tot wäre. Der nicht genannt werden wollende Kollege, der mich auf das perverse Poster aufmerksam machte, ging sogar so weit und meinte: "Wer solche Werbung macht, der f***t auch kleine Kinder."

Foto&Text TaxiBerlin

20.04.2012

KREATIVBUTZE


Ausgeburt einer Kreativbutze / Michaelkirchstraße / Mitte

Die übliche Masche der Kreativbutzen: Aktuelle Themen oder Probleme aufgreifen, ins Lächerliche ziehen und zu Werbezwecken missbrauchen.

PS: Auch gerne von privaten Blogs verwendet, um schneller bei Google gefunden zu werden - Stichwort: Prostitution im Netz.

Foto&Diagnose TaxiBerlin

19.04.2012

BERLIN IN GEBÄRDENSPRACHE


Berlin oder Stinkefinger?

Das ist kein Quatsch - das stimmt wirklich! Was so aussieht wie der Stinkefinger, ist Berlin in Gebärdesprache. Der rechte Unterarm ist der Fernsehturm, die rechte Faust seine Kugel und der Mittelfinger die Antenne. Wichtig ist auch die linke Hand, was der Platz ist, wo der Fernsehturm draufsteht. Das ist aber nicht der Alexanderplatz, genausowenig wie die Gebärde der Stinkefinger ist!

PS: Was ihr mit der Gebärdensprache für Berlin jetzt anfangt, bleibt jedem selbst überlassen.
Foto&Text TaxiBerlin

17.04.2012

DARF ES AUCH ETWAS WENIGER SEIN?


"Das Leben des Brian" (Das Feilschen)

Als er endlich aus seiner Bude kam, hab ich gleichmal meine Kamera unterm Fahrersitz versteckt. Seine Begrüßung war unerwartet freundlich, so daß ich mir wegen seiner nassforschen Nachfrage nach dem Fahrpreis erstmal keine Gedanken machte. Das erste Gespräch mit seinem Handy war kurz und auf einer Sprache, die ich nicht verstand. Das zweite war lang und auf Mazedonisch. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer das ärmere Schwein war - die weibliche Person am andere Ende der Leitung oder mein Fahrgast. Am Fahrziel angekommen kam das, was kommen musste - die unvermeidlichen Preisverhandlungen. Neunzehn Euro standen auf der Uhr. Er besaß die Frechheit, offensichtlich war auch er in diesem Punkt völlig schmerzfrei, zu fragen, ob zehn Euro OK für mich wären. Waren sie natürlich nicht, und auch keine fünfzehn - sein nächstes Angebot. Warum auch fünfzehn Euro nicht ausreichen würden, wagte er ernsthaft nachzufragen. Ich konterte mit der Gegenfrage, ob er verrückt wäre. Nun versuchte er mir den Schwarzen Peter zuzuschieben, weil man ja so mit einem Fahrgast nicht reden dürfe. Daß Fahrgäste normalerweise nicht solche schmierigen Verhandlungen führen, überstieg - das war zu erwarten - seinen Horizont.

Meine Überraschung bei der ganzen Geschichte hielt sich in Grenzen, bin ich doch solche Situationen vom Balkan gwöhnt. Ich kenne auch die Argumente des Balkaners: Bei euch läuft es doch auch nicht anders! Und selbst hier hat er Recht, denn seine Angebote waren mehr als fair, wenn man berücksichtigt, daß der hiesige Gemeine Grabbler und Linke Linke alles immer und überall umsonst haben will, was den Horizont des Mannes vom Balkan, der von sich aus bereit war mehr als die Hälfte zu zahlen, wiederum sehr weit erscheinen lässt ...

Foto&Text TaxiBerlin

16.04.2012

"VORHALTEZONE"


Flughafen Tegel (TXL) / früher Reinickendorf / immer noch Reinickendorf

Mit Sektoren und Zonen kennt er sich ja normalerweise aus - der Berliner. Aber was bitte sehr ist denn eine "Vorhaltezone"? Und was sucht eine solche "Vorhaltezone" vom neuen Flughafen Berlin Brandenburg International (BER) am noch Flughafen Tegel (TXL)?

Foto&Text TaxiBerlin

15.04.2012

SONNTAGSFRAGE


Werbung: BILD

Es soll Leute geben, ich schwöre - ich gehöre nicht zu ihnen, die sich angesichts solcher Schlagzeilen schon ernsthaft gefragt haben, wer schlimmer dran ist: Die beiden Rentner, die es hinter sich haben; oder doch die armen Passagiere am neuen Flughafen Berlin Brandenburg International (BER), die im Zelt einchecken müssen?

Foto&Text TaxiBerlin

14.04.2012

VON DURSTSTRECKEN UND KURZSTRECKEN


Frankfurter Allee / früher Lichtenberg / jetzt Lichtenberg

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, obwohl die alte Taxiweisheit "Zwischen Ostern und Pfingsten ist der Verdienst am Geringsten" auch ohne viele Worte 'ne Menge aussagt. In der Praxis sieht es so aus, daß sich der Berliner Taxifahrer nach zwei Stunden ohne Fahrgast selbst über 'ne Kurzstrecke freut.

PS: Eines sollte der Taxifahrer bei allem verständlichen Frust niemals tun: Ohne Blick in den Rückspiegel und mit hoher Geschwindigkeit rückwärts fahren!

Foto&Text TaxiBerlin

13.04.2012

MORGEN POTSDAMER PLATZ: KORAN FÜR LAU


Friedrichstraße / Mitte

Nicht immer ist das drin, was auch drauf steht, wie der nigelnagelneue "Prime Kebab" am Bahnhof Friedrichstraße beweist. Den Koran umsonst zu bekommen, hört sich erstmal gut. Insbesondere für den Gemeinen Grabbler und Linken Linken, der im Internet nicht nur eine Gulaggrabbelgruppe sein Eigen nennt sondern auch eine Wunschliste von Büchern, die er gerne, für lau versteht sich, abgrabbel möchte. Morgen hat er die Möglichkeit eines der wichtigsten Bücher der Menschheit umsonst zu bekommen, auch falls es mit dem "Blogger des Jahres" nicht klappen sollte.

Ich hab weder eine offizielle Wunschliste, noch muss ich die Bibel oder den Koran irgendwo für lau abgrabbeln. Ich habe aber auch kein Problem damit, daß der Mann laut dritter Sure Vers 34 seine Frau unter bestimmten Umständen schlagen darf. Ich finde das nur folgerichtig, da die Frau nach dem ersten Buch Mose Kapitel 2 Vers 22 aus einer Rippe des Mannes gemacht wurde, und der Mann, wenn er die Frau schlägt, letztendlich nur sein eigen Fleisch und Blut schlägt.

Mich stört an der Bücheraktion eigentlich nur, daß die Salafisten, die morgen auf dem Potsdamer Platz den Koran für lau unters Volk bringen wollen, soweit ich informiert bin, auch die Einführung der Scharia, was das islamische Recht ist, in Berlin befürworten, und das würde ja dann auch für den Mann gelten, oder?

Foto&Text TaxiBerlin

09.04.2012

GULAGGRABBELGRUPPE


Am Bahnhof Zoo / früher Charlottenburg / jetzt Charlottenburg-Wilmersdorf

Eigentlich wollte er, der Gemeine Grabbler und Linke Linke aus Marzahn bei Stuttgart, "Grabbler des Jahres" werden. Aber erst hat das mit dem Grabbeln nicht so richtig geklappt, und dann kam sein Gejammere darüber, daß er selbst zum Grabbeln zu blöd ist, im Netz nicht wirklich gut an. Gewonnen hat den Preis "Grabbler des Jahres" übrigens der Ex-Bundes-Grabbler, unser aller Christian, der bekanntlich nicht darüber geschrieben sondern nur die Mailbox vollgequatscht hat.

Und weil das mit dem "Grabbler des Jahres" nicht geklappt hat, will der Gemeine Grabbler und Linke Linke nun "Blogger des Jahres" werden. Dafür hat er extra eine Grabbelgruppe im Internet gegründet, die er auch gleich ins hauseigene Voting-Gulag verbannt hat. Dort müssen alle Insassen bis zum 2. Mai einmal stündlich für seinen Blog stimmen. Er selbst verfolgt die Abstimmung bequem von zu Hause aus und führt die für den Gulag typischen Strichlisten (siehe Foto). Das hat zumindest den Vorteil, daß er von der Straße weg ist.

Aber nicht nur deswegen gönne ich ihm den Preis. Ich denke da schon weiter und hoffe, daß dann endlich das Gejammere im Internet über ..., ihr wisst schon, ein Ende hat. Daß der Gemeine Grabbler und Linke Linke dabei quotengeiler ist als Privatfernsehen - geschenkt. Ihm ist einfach wirklich überhaupt nichts peinlich. Da ist er völlig schmerzfrei. Und wisst ihr was: Das ist auch gut so! Denn das muss er bei der Vorgeschichte auch sein ...

PS: Mein persönlicher Favorit unter den Kandidaten für den "Blogger des Jahres" ist übrigens der Bestatterblog (derzeit mit fünf Prozent auf Platz fünf). Zum Glück bin ich nicht im Voting-Gulag und muss nicht stündlich meine Stimme abgeben. Andererseits kann ich auch gar nicht abstimmen, weil ich nicht bei Facebook und diesem ganzen Quatsch bin.

PSPS: Alles, was ein Gemeiner Grabbler und Linker Linker über Bestattungen wissen muss, erfährt er auch hier.

Foto&Text TaxiBerlin

08.04.2012

DER GAY GEDÄCHTNIS BAUM


Karl-Marx-Allee / früher Friedrichshain / jetzt Friedrichshain-Kreuzberg

Was wollen uns die Ostereier am Weihnachtsbaum sagen? "Wer Ostern mit den Eiern spielt, hat Weihnachten die Bescherung"? Nein! Das ist der Gay-Gedächtnis-Baum. Ostern tummeln sich traditionell jede Menge Gays im Lack- und Leder-Outfit aus aller "Herren" Länder in der Stadt, wogegen prinzipiell nichts einzuwenden ist. Ich habe sie bloß nicht so gerne mit ihren raushängenden Schwänzen in meinem Taxi. Gegen die Nadeln des Weihnachtsbaums helfen Lederhosen, für die Eier gibt es den Eierhalter - nur gegen heraushängende Schwänze, da ist noch kein Kraut gewachsen.

Foto&Text TaxiBerlin

07.04.2012

BLOODY TOURISTS


Bloody Tourist Home

"Dein Blog ist spannend und sprüht vor Charme und Humor. Zudem stehst du im regen Kontakt mit deiner Community. Du sprichst das aus, was andere denken. Vielleicht kannst du uns dabei behilflich sein."

Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern junge Filmemacher, die mich kontaktiert haben, weil sie mit meiner Hilfe auf ihr Dokumentarfilmprojekt über Bloody Tourists in Berlin aufmerksam machen wollen - das ganze natürlich für lau. So sind sie halt, die jungen Leute von heute ...

Was ich davon halte? Ihr wollt es wirklich wissen? Gähn, Rülps, Kotz ... Offensichtlich muss ich einmal mehr das aussprechen, was andere nicht mal zu denken wagen, vielleicht hilfts ja - wer weiß?! Es gibt nichts mehr umsonst in Berlin, insbesondere keinen Support für Grabbelseiten! Wenn ihr wirklich was tun wollt für die Stadt, dann schafft Touris mit Kohle ran, ober besser: sorgt dafür, daß wieder mehr Berliner Taxi fahren, oder kümmert euch wenigstens um die Baustellen!

Foto&Text TaxiBerlin

06.04.2012

GOLDGRÄBERSTIMMUNG IN BERLIN MITTE


Behrenstraße / Mitte

Hatten Abriss und Wiederaufbau früher ausschließlich therapeutischen Nutzen im Sinne von "Baue auf und reiße nieder, so hast du Arbeit immer wieder", geht es heute gegenüber der Komischen Oper nur noch um den schnöden Mammon. Dabei haben alte DDR-Plattenbauten durchaus auch ihren Charme. Neulich war ich zu einer Geburtstagsparty in einen solchen ebenfalls in Mitte eingeladen. Die Gastgeberin hatte in ihrer Wohnung die Tapete "abgerissen" und den puren Beton freigelegt - Großartig!

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05.04.2012

DER UNKREATIVE BLITZER VOM ABGEORDNETENHAUS


Niederkirchnerstraße / Mitte

Den Blitzer in der Mülltonne irgendwo im Berliner Umland kenne ich nur aus den Nachrichten. In Berlin ist man, leider muss man sagen, in Sachen Blitzer nicht so kreativ (siehe Foto), was ich gar nicht verstehe. Ist Berlin nicht die Stadt der Kreativen? Oder habe ich da schon wieder was missverstanden?

Apropos kreativ: Dachte ich doch bis vor Kurzem noch, das wären alles Webeagenturen, wo die ganzen Kreativen arbeiten würden, wurde ich neulich in meiner Taxe (wo sonst?!) eines Besseren belehrt: Das sind "Kreativbutzen"!

Was bleibt wie gehabt, ist die Feststellung, daß in solchen "Kreativbutzen" heute versucht wird, aus Nichts Gold zu machen, wogegen früher der Anspruch nicht nur bescheidener sondern auch ehrlicher war, als noch aus Scheiße Geld gemacht wurde.

Foto&Text TaxiBerlin

04.04.2012

TAXI-BERLIN AUF DER SUCHE NACH "TAXI-MAFIA" (TEIL III)


Taxi-Berlin eingekeilt

Seitdem Taxi-Berlin, gut zu erkennen am Bauhelm in der Ablage, sich auf die Suche nach der "Taxi-Mafia" begeben hat, geschehen ihm merkwürdige Dinge. So wurde Taxi-Berlin beispielsweise gestern direkt vor der Zufahrt zum Flughafen Tegel von zwei Bussen (vermutlich die "Taxi-Mafia" in Zusammenarbeit mit der "Innenring-Mafia") eingekeilt. Zum Glück fehlte der dritte Partner, der Taxi-Berlin den Fluchtweg nach hinten versperrte. Somit sind die "Interessenvertreter" Berliner Taxen ausgeschlossen - von denen gibt es schließlich drei: "Judäische Volksfront", "Volksfront von Judäa", und wie hieß gleich nochmal der dritte? Richtig - "Taxi-Deutschland"!

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03.04.2012

TAXI-BERLIN AUF DER SUCHE NACH "TAXI-MAFIA" (TEIL II)


"Den Sumpf trockenlegen!"

Die aktuelle "TAXI-Vorfahrt" (März 2012) titelt mit "Den Sumpf trockenlegen". Wer auf Selbstauflösung zumindest eines "Interessenvertreters" Berliner Taxen gehofft hatte, wird leider enttäuscht. Obwohl die, also die Selbstauflösung, spätestens nach dem Betrachten der Fotos von der Demonstration am 23.Februar im Innenring vom Flughafen Tegel mit den vier Demonstranten (Titelseite links unten) nicht das Problem sein sollte. Nein, mit "Sumpf", der "trockengelegt" werden soll, ist die "Taxi-Mafia" gemeint, neuerdings auch "Innenring-Mafia" genannt. Leider kam dieser neue Terminus Technikus für die Recherche von Taxi-Berlin zu spät. Ansonsten stimmt alles: die Sonnenbrillen, das Taxischild und man spricht Russisch ..., nur leider nicht am "Innenring" - Schade!

Foto&Text TaxiBerlin

02.04.2012

IM TAXI MIT THILO SARRAZIN


Thilo abgestaubt

Stell Dir vor, Du hast ein Buch geschrieben, dafür sogar einen Verlag gefunden, und jetzt verkauft sich das Teil auch noch gut. Besser kann's nicht laufen, denkst Du - und selbst hier hast Du recht! Denn was jetzt kommt, ist echt peinlich: Ausgerechnet die, die das Buch gar nicht gelesen haben, wollen ständig mit Dir darüber diskutieren.

Das kann mir nicht passieren, war ich mir sicher, als ich bei Thilo klingelte. Aber es sollte anders kommen. Thilo kam nicht, denn er saß bereits in einer anderen Taxe. Entweder ist er gar nicht so angestaubt, wie immer behauptet wird, oder ein anderer hat abgestaubt. (Wahrscheinlich die "Taxi-Mafia"!)

Auf jeden Fall wurde ich vor einem großen Fehler bewahrt. Ich hätte mich mit Thilo nämlich gar nicht über sein Buch sondern viel lieber über seine Zeit als Berliner Finanzsenator unterhalten wollen, nur habe ich von der genausoviel Ahnung wie die meisten von seinem Buch ...

PS: Demnächst gibt es hier mehr über die "Taxi-Mafia" - einem Thema, das ich nicht nur vom Hören/Sagen kenne, sondern zu dem ich auch qualifizierte Kommentare abzugeben legitimiert bin (Stichwort: Recherche!). Dranbleiben lohnt sich!

Foto&Text TaxiBerlin

01.04.2012

KEIN APRILSCHERZ


Greifenhagener Straße / früher Prenzlauer Berg / jetzt Pankow

Das ist kein Aprilscherz, das meinen die wirklich ernst im "Prenzl Berg", der früher einfach nur Prenzlauer Berg hieß, vor kurzem noch "Pregnant Hill" und jetzt "Disney World". Was kann man machen, wenn selbst Schwaben sagen, daß es an den Schwaben liegt, die laut meinem besten Freund Dietrich W. Dietrich (der liebe Gott hab ihn selig!) nicht anders können, als immer und überall die Schwabenmission zu verbreiten. Was, du weißt nicht, was die Schwabenmission ist? Tja, wie soll ich's dir erklären ...? Vielleicht so: Im fernen Bulgarien gilt "Deutscher" als Anerkennung, "Schwabe" hingegen ist ein Schimpfwort, und meint einen "Dummen Deutschen". Andererseits haben die Bulgaren eines mit dem Schwaben gemeinsam: Wo ein Bulgare (Schwabe) ist, da ist Bulgarien (das Ländle)!

Foto&Text TaxiBerlin