29.11.2011

NEXT WALL TO FALL: WALL STREET


Potsdamer Platz / Berlin

Ich krieg's grad nicht genau zusammen: Fing das damals nicht auch mit einem Milliardenkredit an, der nicht zurückgezahlt wurde? Und sagten damals all die falschen Propheten nicht auch, daß ein ganzes Land niemals einfach so den Bach runter gehen kann? Und ist nicht genau dann die Mauer gefallen? Aber wie gesagt: Ich krieg's grad nicht zusammen ...
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KAUF NICHT BEI AMAZON!


Pariser Platz / Mitte

Ich war noch nie ein Fan von Amazon, geschweige denn daß ich Kunde bei denen wäre; und jetzt weiß ich auch, warum: "Es ist ein Skandal, daß sich Amazon das ohnehin glänzende Weihnachtsgeschäft auch noch staatlich subventionieren lässt", meint Martin Behrsing vom Erwerbslosenforum Deutschland. Wer mehr wissen will, erfährt es zum Beispiel hier.
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28.11.2011

LETZTE GRÜSSE


Halbinsel Stralau oder "Klein Manhattan" / früher Friedrichshain / jetzt Friedrichshain-Kreuzberg

"Letzte Grüße" von Walter Kempowski war eines der letzten Bücher, das sich Dietrich von mir ausgeborgt hat. Es hat ihm gefallen, genauso wie mir zuvor. Wir mochten beide den Stil, aber auch die Form.
Mach's gut, Dietrich! Es war schön, daß du da warst!
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25.11.2011

BEISETZUNG DIETRICH WERNEBURG


Andreasstraße / früher Friedrichshain / jetzt Friedrichshain-Kreuzberg

Die Beisetzung vom Metablogger findet morgen, Samstag den 26.November, um 11Uhr in der Kapelle des Luisenstädtischen Friedhofs in der Kreuzberger Bergmannstraße statt. Freunde und Bekannte von Dietrich sind eingeladen zu kommen.
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24.11.2011

WOHLSTANDSGESINDEL UND WORAN DU ES ERKENNST (SERIE)


Es macht immer viel Lärm um nichts und produziert permanent heiße Luft. Der Vorteil ist, daß man sich nie wirkliche Sorgen machen muss, weil sich selbst Probleme, die sich auf den ersten Blick sehr ernst anhören, letztendlich als Luxusproblemchen entpuppen:

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23.11.2011

VON RECHTEN UND PFLICHTEN


Bahnhof Friedrichstraße / Mitte

Alle reden im Moment, nein, nicht vom Wetter, sondern von den Rechten. Aber niemand spricht von den Pflichten. Dabei ist doch allgemein bekannt, daß es, wo es Rechte gibt, auch Pflichten geben muss. Und deshalb ist es bemerkenswert, daß ausgerechnet das Berliner Taxigewerbe das Thema Pflichten aufgreift, auch wenn es nur die Nachrückpflicht ist. Es bleibt allerdings die Frage, warum diese Pflicht nur für fünf Taxen und nicht für alle gelten soll?
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22.11.2011

WAS MACHT DER YETI IN BERLIN?


Mehringdamm / früher Kreuzberg / jetzt Friedrichshain-Kreuzberg

Ehrlich gesagt weiß ich es auch nicht. Ich habe auch keine Ahnung, ob der gerade von der Currybude kam oder ins Striplokal wollte. Außer mir hat ihn wohl auch niemand bemerkt, was aber daran gelegen haben könnte, daß der Schneemensch keine Spuren hinterlassen hat. Wo denn auch? Du erkennst ihn an seinem leichten Buckel, aber vor allem an seinem Schwanz.
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21.11.2011

MARZAHN OJE


Mehrower Allee / früher Marzahn / jetzt Marzahn-Hellersdorf

Manchmal muss man einfach nur dahin fahren, wo es richtig weh tut, um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, wie gut es einem doch dort geht, wo man selbst wohnt.
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20.11.2011

BON BONN BONNER



Der zugezogene BONNER möchte in BERLIN nicht nur erkannt werden (was schon schlimm genug wäre!), sondern er will außerdem noch, daß der BERLINER ihn BON, also GUT, findet (was des GUTEN zuviel ist!), denn wir in BERLIN wissen seit dem GUTmenschen, daß GUT alleine nicht genügt. Man muss mindestens BESSER sein!
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19.11.2011

ICH BIN EIN BERLINER.


Flughafen Tegel (TXL) / Reinickendorf

Als wenn es nicht schon genügen würde, daß sämtliche Spießer aus dem Ländle hier sind (es hat sie niemand hergebeten!), nein, jetzt wollen sie plötzlich auch noch alle Berliner sein (jemand, den sie früher nicht mal mit dem Arsch angeguckt haben!).
Frage: Wenn DAIMLER bereits Berliner ist, warum eigentlich nicht DACIA?!
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18.11.2011

WOHLSTANDSGESINDEL UND WORAN DU ES ERKENNST (SERIE)


Der Doppelkinderwagen

Das WOHLSTANDSGESINDEL kann den Hals einfach nicht voll kriegen, und das auch beim Kinder kriegen. Wo eins schon zuviel wäre, da haben sie zwei. Denn wenn einem die Eltern schon Leid tun, was soll dann erst aus den Kinder werden? (Daß sie einem mit ihren Doppelkinderwagen immer und überall nur im Weg rumstehen, ist dabei erstmal nebensächlich.) Es bleibt die Frage: Wieso gibt es plötzlich diese Zwillingsschwemme. Wurde da etwa nachgeholfen vom WOHLSTANDSGESINDEL?
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17.11.2011

WOHLSTANDSGESINDEL UND WORAN DU ES ERKENNST (SERIE)


Kein Witz in Lankwitz

Hatte ich gestern noch behauptet, daß man das WOHLSTANDSGESINDEL an den unnützen Haustieren erkennt, heute bereits ein neuerlicher Beweis meiner These. Diesmal ist es das Gemeine Hausschwein und das ausgerechnet in Lankwitz. Nach dem Frisörbesuch ging es auch gleich wieder nach Hause und nicht etwa auf Trüffelsuche. Das WOHLSTANDSGESINDEL sucht selbst keine Trüffel sondern lässt suchen. Das ist wie beim Gutmenschen. Der Gute Mensch tut Gutes - Der Gutmensch delegiert die Tat.
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16.11.2011

WOHLSTANDSGESINDEL


For a pity ...

Da habe ich doch neulich echt noch'n neues Wort gelernt: WOHLSTANDSGESINDEL! Großartig! Kannte ich bisher noch gar nicht. Und ausgerechnet von einem aus der Provinz. Man muss ihm aber zugute halten, daß er selbst schon in Berlin gewohnt hat, aber, das muss der Wahrheit halber auch gesagt werden, rechtzeitig den Absprung geschafft hat, bevor die ganzen Langweiler und Sackgänger zugezogen sind. Respekt!

Doch zurück zum Wort des Tages: WOHLSTANDSGESINDEL! Das ist mir so ans Herz gewachsen, daß ich drauf und dran bin 'ne Serie mit Fortsetzungen draus zu machen - Arbeitstitel: WOHLSTANDSGESINDEL UND WORAN DU ES ERKENNST. Im Falle vom obigen Foto ist es das überflüssige Haustier, was sich das WOHLSTANDSGESINDEL leistet.

Ich höre schon die Stimmen, die da sagen: "Das ist doch alles nur Neid." Und ich will jetzt nicht schon wieder Konfuzius und den Irrglauben heranzitieren, den man nicht bekämpfen soll. Das langweilt ja auch mit der Zeit. Deswegen jetzt mal im Ernst: Möchtest du einen springenden Goldfisch in deiner Bude haben? Also ich nicht!
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14.11.2011

MEIN BESTER FREUND


Dietrich Werneburg

Dietrich war nicht nur mein bester Freund, er konnte auch Lehrer sein und hatte durchaus Vaterqualitäten. Dietrich konnte aber auch lästig und unangenehm sein, denn er sprach unliebsame Wahrheiten offen aus - manchmal ohne Rücksicht auf Verluste. Das musste man abkönnen, oder besser: mögen; oder eben nicht.

Ich lernte Dietrich Anfang der Neunziger in Frankfurt am Main kennen. Danach verlor ich ihn für ein paar Jahre aus den Augen, bis er vor fünf Jahren in Berlin auftauchte. Die Surfpoeten kannte ich seit Mitte der Neunziger. Sie waren für mich die beste, allerdings auch die einzige Lesebühne, die ich je besucht habe. Irgendwann 2007 schleppte ich Dietrich zu ihnen in den Mudd-Club. Er war schwer genervt ob der Darbietung und auch mir fiel es schwer, die sterbenden Surfpoeten zu verteidigen.

Dann passierte Unerwartetes: Robert Weber von den Surfpoeten lud mich zum Lesen ein. Er kannte meinen Blog und er wollte mich, wie ich später erfuhr, testen, ob ich zum Surfpoeten tauge. Ich hatte keinen Bock und ich kann auch nicht surfen, aber vor allen Dingen hatte ich die Hosen voll. Dietrich war es, der mich vor das offene Mikrofon der Surfpoeten prügelte, was eine wichtige Erfahrung für mich war und außerdem das erste mit eigenen Texte verdiente Geld.

Es folgten Einladungen zum Essen, zum Radio machen und zu Partys. Robert, Dietrich und ich wurden Freunde. Dietrich konnte, wie bereits erwähnt, lästig und unangenehm sein, aber er drängte sich niemandem auf und er profilierte sich nur in Ausnahmefällen auf Kosten anderer. Das hatte er nicht nötig. Seine Analysen waren messerscharf und seine Texte anspruchsvoll. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder ein Dummkopf oder ein Wirrkopf oder beides.

Wie jeder Mensch hatte auch Dietrich seinen Blind Spot, seinen blinden Fleck, der nicht verhandelbar war. Ich respektierte das, auch wenn es mir oft schwer fiel. Dietrich kannte meine Meinung und ich ließ ihm seinen Glauben. Das war unser Deal. Denn er lehrte mich den Meister Konfuzius, welcher sagt: "Irrglauben anzugreifen, das schadet nur." Und man ehrt den Lehrer am besten, indem man seine Lehre befolgt.

Dietrich war viel belesen und hatte einen weiten Horizont. Man könnte meinen, daß der Blind Spot eines solchen Menschen extrem klein sein müsste. Dem, das muss der Ehrlichkeit halber gesagt werden, war leider nicht so. Ob, wie im Falle von Dietrich, krankheitsbedingt oder nicht, sei dahingestellt. Es bleibt die Frage, ob die Größe des Blinden Flecks abhängig ist von der Größe eines Menschen oder nicht. Ich weiß es nicht.

Ich weiß auch nicht, ob Dietrich an meiner Stelle jetzt sagen würde: "Das Leben geht weiter!" Was ich weiß, ist, was ich sage und das ist: "TaxiBerlin fährt weiter!"

Danke Dietrich für all die schönen und anstrengenden Stunden mit Dir - ich vermisse sie und Dich!
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13.11.2011

DAS WORT ZUM MONTAG




Von und mit Dietrich W. Dietrich alias DerMetablogger, aufgenommen und zusammengestellt von Robert Weber.

12.11.2011

NARREN IN BERLIN



Die ersten tauchten am Ostbahnhof auf. Ausgerechnet am Ostbahnhof! Sie trugen kleine Hütchen und fanden das total witzig. Zumindest war die Kopfbedeckung Taxikompatibel. Und was die Klamotten angeht, so kann in Berlin ja sowieso jeder alles tragen - immer und überall! Hier muss keiner auf den einen Tag im Jahr warten, um sein kleines Hütchen aufzusetzen. Allerdings, das muss der Wahrheit wegen auch mal gesagt werde, hat der ein oder andere Berliner, was seine Klamotten angeht, wirklich keinen Geschmack. Aber da geht es den Leuten wie den Menschen: manche essen ohne Geschmack, und andere schreiben ohne ihn.
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11.11.2011

11.11.11 oder ELEVEN ELEVEN ELEVEN oder DAS ENDE IST NAH!


Friedrichstraße / Mitte

Heute beginnt nicht nur die Närrische Zeit (was immer das sein mag?), und das sogar in Berlin (das musst du dir mal vorstellen!), wo wir doch früher (Gott sei Dank!) von solchem Quatsch verschont geblieben waren. Nein, heute beginnt auch der Anfang vom Ende, und ihr müsst entscheiden, ob ihr DAS komisch findet:

Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen wird.

... er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm seinen Platz bei den Heuchlern zuweisen;

Darum seid wachsam! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Zitat Matthäus 24 (nicht Lothar!)
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ENTEIGNEN STATT GRABBELN


Ein weiterer Irrtum Linker Linker und Gemeiner Grabbler,

denn Berlin wird gerade verkauft! Im Moment investieren nervöse Griechen ihre Kohle in Berliner Immobilien. Nachdem in Schweizer Banken bereits Barvermögen in Höhe der gesamten griechischen Staatsschulden deponiert ist, investieren wohlhabende Griechen ihr Geld, daß für einen Marschall Plan für ihr Land reichen würde, nunmehr anderswo. So kann es also passieren, daß du als Steuerzahler, der heute bereits für griechische Schulden aufkommt, morgen als Mieter auch noch eine Mieterhöhung des neuen griechischen Eigners tolerieren musst.

Dagegen hilft nur eins: Enteignung und Umverteilung!

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10.11.2011

BERLINER RUNDE


Klinikum Hedwigshöhe / Höhensteig / Bohnsdorf / Treptow-Köpenick

Ein Thema der Berliner Runde heute Abend ab 19Uhr auf Pi-Radio in Berlin auf der 88.4 und im Netz per Live-Stream ist der Tod von Dietrich W. Dietrich alias DerMetablogger. Mehr dazu auch auf Robert Webers Blog.
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BERLINS STERBE-STATISTIK


"Armut kann tödlich sein!" Aber du kannst dich schützen. Du musst einfach nur immer älter werden, dann bist du auch gesünder.

Berliner Schlagzeilen von gestern
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09.11.2011

WORTE DER LEERE


Texte von Dietrich W. Dietrich mit Tuschen von Georg Jürgens

Eines der Bücher, die uns Dietrich W. Dietrich alias DerMetablogger hinterlassen hat.

Der Leser wird bei der Lektüre daran erinnert, in seiner Reise durch das Leben wachsam zu bleiben und zu erkennen, daß programmatische Verhaltensweisen nicht unbedingt zum gewünschten Erfolg führen müssen.

Dieses Bändchen ist nicht als religiöse Orientierungshilfe gedacht und soll auch kein Ratgeber zur Lebenshilfe sein, sondern es ist eine Einladung zum Gewahrsein der Stille, auch wenn die Welt um uns herum lärmt. Die ideale Lektüre für Reisende, in Wartesälen oder zum Entspannen am Ende eines langen Tages.

Oder im Taxi! (Anmerkung TaxiBerlin)

07.11.2011

DAS NIETZSCHEWORT ZUM SELBSTMORD


v.l.n.r.: TaxiBerlin, Der Metablogger alias Dietrich, Claudia Mair/Schattach, Robert Weber (nicht auf dem Bild: Frau Generator)

Der Gedanke an den Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man über manche böse Nacht hinweg. (Vom Tag war nicht die Rede ...)

Dietrich, wir vermissen Dich!

06.11.2011

DER METABLOGGER IST GEGANGEN


Foto: Metablogger

Seine Vermutung, daß Miller und Bukowski heute Blogger wären, ließen mich mit dem Bloggen beginnen. Später prügelte er mich zu den Surfpoeten und irgendwann fing er selbst an zu bloggen.

Gestern ist er gegangen, einfach so - für immer

Möge Deine Seele Frieden finden
Worte: TaxiBerlin

05.11.2011

NICHTRAUCHERZONE


Görlitzer Bahnhof / Skalitzer Str. / früher Kreuzberg / jetzt Friedrichshain-Kreuzberg

Als nicht entwöhnter Raucher muss er hier leider draußen bleiben - der kleine Kläffer ...
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03.11.2011

LEBEN VERBOTEN!


Görlitzer Bahnhof / Skalitzer Str. / früher Kreuzberg / jetzt Friedrichshain-Kreuzberg

Also wenn du mich fragst - ich find's ja 'n bisschen übertrieben. Anderseits - ich fänd's schon OK, wenn manch Fahrgast das Atmen oder zumindest das Telefonieren im Taxi einstellen würde.

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01.11.2011

LIVE IN BERLIN: THE JIMI HENDRIX OF THE BULGARIAN BAGPIPE


Peter Bonev in Sofia / Foto: TaxiBerlin


Der Beste Bulgarische Gaidaspieler (Bulgarischer Dudelsack)

Wo: Haus der Sinne, Ystader Straße 10, 10437 Berlin, Prenzlauer Berg

Wann: 15. Dezember 2011, 21Uhr

Eintritt: 8 Euro

After Party: Bulgarische Tanzmusik von und mit DJ Tonmaistor (Тонмайстор)

Was noch: Es gibt Bulgarische Häppchen und Bulgarischen Rotwein!