30.06.2011

GEHEIME ZEICHEN


Flughafen Tegel (TXL) / Reinickendorf

Was haben sie zu bedeuten? Will da jemand Kontakt mit uns aufnehmen und wenn ja, wer? Bleib dran, TaxiBerlin wird die Wahrheit ans Licht bringen.
Foto&Text TaxiBerlin

29.06.2011

TAXIDEUTSCHLAND TRIFFT RENATE KÜNAST


Friedrichstraße / Mitte

Und das ausgerechnet im Café vom Hotel Adlon am Pariser Platz, wo doch jeder weiß, daß der dortige Kaffee der teuerste der Stadt ist. Man, geht es uns gut!

Aber es wird noch besser! Frau Künast will nicht nur "Arm aber sexy - und das ist auch gut so!" vom Stuhl schubsen, was ja schon schlimm genug wäre. Nein, sie will 30 zur Regelgeschwindigkeit machen und behauptet in diesem Zusammenhang, daß wir bereits auf über 70 Prozent der Berliner Straßen Tempo 30 hätten.

Also wenn ich TaxiBerlin wäre, würde ich jetzt sagen: Da hätte ich weniger erwartet! Mehr erwartet hätte ich dagegen, wenn ich beispielsweise ein Stellvertretender Interessenvertreter Berliner Taxifahrer wäre, von den "umfangreichen" Kontrollen im Berliner Taxigewerbe durch Landeseinwohneramt und Zoll im April.

Immerhin wurden 324 Taxifahrer an den Halteplätzen zu ihrem Arbeitsverhältnis befragt. Von den rund 200 nichtselbständigen Taxifahrern gab NUR jeder dritte an, im Leistungsbezug zu stehen. Außerdem war NUR ein 23-jähriger türkischer Taxifahrer unterwegs, der einen gefälschten Personenbeförderungsschein mit sich führte.

Ein Kollege mit gültigem P-Schein schrieb einen Leserbrief mit der Überschrift "Bürger dritter KLasse", gemeint sind übrigens die Berliner Taxifahrer, der mit folgender Aufforderung an deren zahllose Interessenvertreter endet, dem selbst TaxiBerlin nichts hinzuzufügen hat:

"Aber vor allem, löst euch auf: Fünf Gewerbevertretungen sind vier zu viel! In einer Gewerbevertretung muss Platz für alle sein, ein Gewerbe muss nach außen mit einer Stimme reden!"

Quellen "RAL 1015" & "TAXI Vorfahrt" vom Juni 2011

27.06.2011

LOB DES REVOLUTIONÄRS


Weichselstraße / Friedrichshain

Che ist so inflationär geworden, daß es sinnvoll ist, sich der Worte Brechts zu erinnern:

Manche sind zuviel
Wenn sie fort sind, ist es besser
Aber wenn er fort ist, fehlt er.

Wo immer geschwiegen wird
Dort wird er sprechen
Und wo Unterdrückung herrscht und von
Schicksal die Rede ist
Wird er Namen nennen.

Wohin sie ihn jagen, dorthin
Geht der Aufruhr, und wo er verjagt ist
Bleibt die Unruhe doch.

ICH BIN DANN MAL RAUS



Bis gestern war TaxiBerlin für Jahre hier gelistet, heute schon nicht mehr. So schnell kann es gehen. Ich habe keine Ahnung, woran es liegt. Man hat es mir nicht gesagt. Ich kann mir vorstellen, daß es an diesem oder an jenem Beitag gelegen hat. Es kann aber alles auch ganz anders sein.

Mir ist es egal. Ich mache weiter. Es ist bekannt, daß die Welt voller Lüge ist. Aber die Wahrheit ist zum Glück größer. Bleib dran, wenn du sie erfahren willst!

Und außerdem gilt ja wohl noch: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten ... Eine Zensur findet nicht statt." Oder?

Heerstraße / Spandau
Foto&Text TaxiBerlin

26.06.2011

WAS HABEN SCHWULE UND TAXIFAHRER GEMEINSAM?


Verbranntes Hinterteil

Fragte gestern ein CSD-Teilnehmer, kaum hatte er in der zweiten Reihe Platz genommen und mit Kurzstrecke gedroht. Ich hatte keine Ahnung, was das nun wieder zu bedeuten hatte.

Seine Antwort war so einfach wie blöd: Beide sind froh, wenn sie hinten einen drin haben!

Nachdem ich ihn los war, überlegte ich ernsthaft, ob ich den Beifahrersitz in Zukunft wieder für Fahrgäste freihalten sollte. Das Problem ist, daß sie mir dann aber sogar noch näher sind ...

PS: Hinten drin, wie in Berlin üblich, ist vielleicht doch die bessere Lösung. Man muss nur aufpassen, daß man sich nicht den Hintern verbrennt.

Foto&Text TaxiBerlin

25.06.2011

GESPRÄCHE MIT HINTERGRUND (PART ONE) oder ALLES SCHEIßE, MANN!



Kollege Mustafa muss wohl schon einige Zeit an unserem Stammtisch an der Pilotenbude am Flughafen Tegel zugebracht haben.

TaxiBerlin: Merhaba Mustafa, wie geht's?
Mustafa: Scheiße! Hör mir auf, Mann!
TaxiBerlin: Was ist los, Mustafa?
Mustafa: Alles Scheiße, Mann!
TaxiBerlin: Mustafa, heut ist CSD!
Mustafa: Hör mir bloß auf mit DEM Scheiß, Mann!

MAL WAS NETTES


Kottbusser Tor / Kreuzberg

Weil Wochenende ist! (Und nicht wegen CSD, Frauenfußball und dem ganzen Quatsch, den kein Mensch braucht!)
Foto&Text TaxiBerlin

24.06.2011

EIN TAXI NUR FÜR SIE


Flughafen Tegel (TXL) / Reinickendorf

Isser nich süß, der Kollege ... ?!
Foto&Text TaxiBerlin

23.06.2011

BAUSTELLEN YOGA


Überall in Berlin

Sei dir sicher, du wirst es nicht verpassen, wenn du die Tage nach Berlin kommst! Denn, so die offizielle Begründung: In den Ferien werden weniger Berufstätige behindert. An den gemeinen Taxifahrer hat natürlich mal wieder keine Sau gedacht ...
Foto&Text TaxiBerlin

ISLAM IS COMING


Brachvogelstraße / Kreuzberg

Und ich dachte immer, der wär schon da ...
Foto&Text TaxiBerlin

21.06.2011

GRATIS BESTATTUNGEN FÜR TAXIFAHRER oder MUSS ES WIRKLICH IMMER UMSONST SEIN?


Fast hatte ich schon vergessen, warum ich seit Monaten so schlecht drauf bin. Es liegt nicht am Sonntagmorgendlichen Flohmarktbesuch, wo mir Autochtone Hintergrunzler ständig die besten Schnäppchen direkt vor der Nase wegschnappen. Nein, die Sache ist Ernster und hat eine lange Vorgeschichte, von der ich meine werten Leser an dieser Stelle verschonen möchte. (Wirklich Interessierte finden sie im zweiten Teil dieses Beitrags!)

Ausgerechnet ein Zugezogener Grabbler aus dem Schwabenland hat DAS Schnäppchen ausfindig gemacht, welches, obwohl es für den Autochtonen Hintergrunzler aus Fragen der Ehre und Würde nicht in Frage kommt, für den Gemeinen Friedrichshainer so schwer zu finden ist. Und ich weiß wovon ich rede! Schließlich habe auch ich verschiedenste Hintergründe, die mich mit einigen vermeintlichen Schnäppchen in dieser Stadt und sogar im Ausland vertraut werden ließen. Die Rede ist, wer es noch nicht mitbekommen haben sollte, von der Kostenneutralen Bestattung.

Zuerst hatte ich meine Fühler in Richtung TIERTAXI ausgestreckt. Dann fand ich den BILLIGBESTATTER, den BESTATTUNGSDISCOUNT und zum Schluss habe ich sogar an SUIZID gedacht. Alles vergeblich ...

Sicherlich, ich war auf einem guten Weg. Genauer gesagt, ich war auf dem Goldrichtigen Weg. Aber trotzdem konnte ich DIE Kostenneutrale Bestattung einfach nicht ausfindig machen. Vorgestern, ich hatte bereits jegliche Hoffnung aufgegeben, war es dann doch noch soweit. Diese Werbung eines Bestattungshauses in Charlottenburg erregte meine Aufmerksamkeit. Ich glaubte mich am Ziel meiner Träume. Es gab sie also wirklich: DIE Bestattung für lau! Wenngleich nur für Taxifahrer, aber immerhin! Ich war außer mir vor Freude! Oder lag es am Kaffee?

Genau in dem Moment, in dem ich vor Aufregung förmlich zu platzen drohte, erwischte mich das wahre Leben wie eine kalte Dusche. Ich war, wie so oft zuvor auf dem Flohmarkt, mal wieder zu spät gekommen. Und wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben. Die Kostenneutralen Bestattungen waren nämlich aus. Zu viele Zugezogene Grabbler hatten, kaum waren sie hier, sämtliche Wartelisten, die der Berliner bisher nur von seinem geliebten Schrebergarten her kannte, für die BestattungsCard100 in Gold gesprengt. Geblieben ist nur der Gratis Kaffee für den Taxifahrer, der Zahlungswillige Zugezogene rankarrt, was nicht ganz einfach ist, oder um ehrlich zu sein: Ein Ding der Unmöglichkeit!

Well, oder wie der Engländer so schön sagt: Abwarten und Tee trinken! Man weiß vorher ja nie, wer wann und wo seine letzte Reise antritt. Ich fuhr also erstmal nach Hause und schrieb sogleich alles auf fürs Internet. Schließlich weiß ich nicht nur, was sich gehört, sondern auch, was ich meinen Lesern schuldig bin. Ich hatte mal wieder was fürs Leben gelernt: Bevor der Zugezogene die Preise hochtreibt, schnappt er dem Eingeborenen sämtliche Schnäppchen direkt vor der Nase weg.

Eine nahezu wahre Geschichte

Taxifahren ist mehr als die Beförderung von A nach B. Als Taxifahrer hat man auch eine soziale Verantwortung, und zwar nicht nur gegenüber seinen Fahrgästen, sondern insbesondere auch seinen Kollegen und sogar "Kollegen" gegenüber.

Letzten Sommer nahm ein "Kollege" Kontakt zu mir auf, weil ihn meine Texte angesprochen hatten. Er wandte sich auch mit der Bitte an mich, ihm beim Verfassen von Texten, die weniger Politisch Korrekt sein sollten, behilflich zu sein. Ich entsprach seiner Bitte, hatte allerdings wenig Hoffnung, dem "Kollegen" wirklich weiter helfen zu können.

Wenig Hoffnung deswegen, weil derselbe "Kollege" vorher der Welt via Netz wissen ließ, daß er "Eine Verwandte", wie er seine Mutter nannte, umsonst unter die Erde gebracht hat. Später sollte er noch stolz verkünden, daß er sich dabei auch um nichts gekümmert hätte. Vor allem beklagte er sich aber in einer Mischung aus Unwissenheit und Unverständnis über die Rechtslage in unserem Land und insbesondere darüber, daß ihm Vater Staat kein Geld ohne nachgewiesene Bedürftigkeit in den Rachen geworfen hat.

Das gesamte Gebaren des "Kollegen" erinnerte mich im ersten Moment an das eines Alten Klageweibes. Im Unterschied zu ihm ist die Klage über den Menschlichen Verlust beim Klageweib allerdings echt, selbst wenn es sich wirklich "nur" um einen Verwandten handelt. Sicherlich, auch ein Klageweib beklagt sich mitunter, wenn der Verblichene nichts oder nicht genug hinterlassen hat. Aber würde ein Klageweib deswegen gleich Ehr- und Würdelos werden? Nein, natürlich nicht! Das tun nur alte Waschweiber.

(Einwurf: Die Herkunft aus dem Schwäbischen mag manches erklären, aber eben nicht entschuldigen, und schon gar nicht in Berlin!)

Neulich warf ausgerechnet dieser "Kollege", der seine Mutter, die er immer noch "Eine Verwandte" nennt, wie beschrieben bestatten ließ, um deren Bestattung wie er stolz verkündete sich nicht nur nicht gekümmert hat, sondern, wie er weiterhin der Welt wissen ließ, bei der er auch keinen Cent dazugezahlt hat, mir vor, ich wäre billig, wobei der "Kollege" selbst nicht genau wusste, ob er nun mich oder meine Texte meinte, aber das nur nebenbei.

Mich überrascht das nicht. Die Welt ist voller Heuchler! Warum sollte die Heuchelei ausgerechnet vor dem Taxi halt machen?!

Die Wahrheit ist: Weder die Beförderung von A nach B noch die letzte Reise sind umsonst! Wenn du nicht bezahlst, müssen eben andere ran. Haut dir ein Fahrgast ab, wirst im dümmsten Fall du zur Kasse gebeten. Wenn dein Chef OK ist, bleibt der auf den Kosten der erschlichenen Dienstleistung sitzen. So war es und so ist es; und wer etwas anderes behauptet ist entweder ein Dummkopf oder ein Lügner.

Auch wenn der "Kollege" seine Mutter bereits für ihn selbst zumindest "kostenneutral" unter die Erde hat bringen lassen - Gestorben wird immer! Was bleibt, ist auch die eingangs erwähnte soziale Verantwortung für mich als Taxifahrer nicht nur gegenüber meinen Fahrgästen, sondern auch Kollegen und selbst "Kollegen" gegenüber.

Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt keine Beerdigung für lau - Nirgendwo! Was es aber gibt, ist ein kostenloser Kaffee für Taxifahrer im Bestattungshaus Weise in der Windscheidstraße direkt am Taxistand Sophie Charlotte Platz in Charlottenburg.

PS: Dieser alte Berliner Taxisketch löste kürzlich bei einigen Kollegen Kopschütteln aus.
A: "Ich möchte zum Alex!"
B: "Und, was habe ich damit zu tun?"
Es wäre interessant die Reaktionen auf folgenden fiktiven Dialog zu erfahren!
A: "Stimmt es, daß deine Mutter gestorben ist?"
B: "Und wenn schon, was geht's mich an!"

Windscheidstraße / Charlottenburg
Fotos&Text TaxiBerlin

20.06.2011

NO STUDENTS on this floor !!!


Irgendwo am Friedrich-Krause-Ufer / Wedding

Schilder, von denen es in Berliner Clubs mehr geben sollte !!!

Foto&Text TaxiBerlin

NEUER UMGANGSTON IN DER SERVICEWÜSTE


Köpenicker Straße / Mitte

Auch wenn die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin insgesamt immer noch eine Servicewüste sind, so hat sich der Umgangston dort, das muss auch mal gesagt werden, doch irgendwie zum Guten verändert.

Foto&Text TaxiBerlin

DEUTSCHLANDS ENDE


Neue Grünstraße / Mitte

19.06.2011

"ARTEMIS FAHR ICH NICHT MEHR!"


Halenseestraße / Charlottenburg

"Das sind doch alles Nutten!", so die Begründung des türkischen Kollegen.

Daraufhin ich zu ihm: "Nein! Das kann doch nicht wahr sein!"

Woraufhin er zu mir: "Doch! So sieht's aus!"

Foto&Dialog TaxiBerlin

DARKROOM


Rodenbergstraße / Prenzlauer Berg

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für'n DARKROOM find ich's immer noch zu HELL!
Foto&Text TaxiBerlin

18.06.2011

TAXIFAHRER GESUCHT BELOHNUNG € 1.000,-!


TXL / Reinickendorf

Für alle Ostbahnhof-Fahrer: Fahre nicht über Flughafen Tegel - streiche keine 1.000,-€ ein!
Foto&Text TaxiBerlin

17.06.2011

BULGARY VICTORY #1&3 + BULGAR~1


Auch diese provokanten Kunstwerke BULGARY VICTORY / БЪЛГАРИ ВИКТОРИ #1&3 können heute ab 18Uhr in der Wildenbruchstraße24 in Neukölln käuflich erworben werden. Für den Feinschmecker gibt es selbst eingemachtes BULGAR~1 (ohne Foto). Für jeden Geschmack ist somit etwas dabei. Kommt also zahlreich!

PS: Leicht bekleidete Damen servieren wie versprochen kalten Mangosekt und tragen dazu erotische Texte vor. (Beides umsonst - versteht sich!)

Fotos&Text TaxiBerlin

16.06.2011

NEUKÖLLNER QUADRAT


So der gewagte Titel dieses Kunstwerks, welches jeder (Und wenn ich sage jeder, dann meine ich wirklich jeder!) dieses Wochenende hier käuflich erwerben kann.

Foto&Text TaxiBerlin

15.06.2011

KUNSTISTTRICKBETRUGISTKUNST



Egal ob Kunstsau oder (nur) Kunstschwein, für alle galt bisher: Kunst ist Trickbetrug. Nachdem ich beweisen konnte, daß diese Aussage nicht nur eindeutig sondern sogar eineindeutig ist, gilt: Kunst ist Trickbetrug ist Kunst. Und jetzt haben wir es sogar weiß auf weiß!

PS: Was zu beweisen war! (w.z.b.w.)

Foto&Text TaxiBerlin

VON DER KUNSTSAU ZUM KUNSTSCHWEIN



Hatte ich gestern noch behauptet, ich würde BESCHISSENE BILDER ausstellen, muss ich mich heute bereits korrigieren. Natürlich sind meine Bilder nicht beschissen - ich meine nicht wirklich. Ich sage das jetzt nur, weil wir so etwas wirklich überlegt hatten. Aber so wie aus einem Saulus ein Paulus werden konnte, kann eine Kunstsau eben auch zum Kunstschwein mutieren.

PS: Der Vergleich hinkt natürlich. Das Schwein bezeichnet eine ganze Gattung, die Sau hingegen nur ein Geschlecht, und zwar das weibliche ...

Foto&Text TaxiBerlin

13.06.2011

BESCHISSENE BILDER


Wildenbruchstraße / Neukölln

Endlich ist es soweit: Die Fliegende Galerie Dietrich präsentiert die Gruppe FLIEH BERLIN und ihr Projekt TABU LUXUS im Rahmen von 48 STUNDEN NEUKÖLLN dieses Wochenende in einer INTERIMSGALERIE in der Wildenbruchstraße. Neben erotischen Bildern von Arno Waldschmidt und Christoph Meyer gibt es beschissene von Dietrich W. Dietrich und mir zu sehen. Leicht bekleidete Damen werden kalten Schampus servieren und heiße Texte vortragen. Das Ganze umsonst und drinnen - in der Wildenbruchstraße 24 in Neukölln.

Foto&Text TaxiBerlin

KARNEVAL DER KULTUREN (V) oder PETER BONEV IN BERLIN


Für alle Zugezogenen, die mit DER UNGNADE DES ZU SPÄT GEKOMMEN SEINS leben müssen.

In den "alles ist möglich" Neunzigern, war es so: Du bist mit deiner Hörprobe ins Kulturhaus Mitte gegangen, hast dir diese zusammen mit der hübschen Mitarbeiterin angehört und das Konzert war perfekt. Ich will gar nicht wissen, wie das heute, wo jeder A**** seinen Schrott immer und überall zum Vortrag bringen kann, ist.

Fotos&Text TaxiBerlin

10.06.2011

KARNEVAL DER KULTUREN (IV) oder PETER BONEV IN PARIS



Peter Bonev ist nicht nur der beste Dudelsackspieler Bulgariens sondern auch einer meiner Helden der bulgarischen Straße, den ich sogar mal nach Berlin eingeladen hatte. Aber der Bulgare an sich, und insbesondere der bulgarische Mann, ist sehr spontan und immer für eine Überraschung gut. Peter zog es vor auf den Straßen von Paris zu spielen. Oder musste er gerade seinen Wein im bulgarischen Heimatdorf ansetzen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Es ist einfach zu lange her. Was aber geblieben ist, ist die einzigartige Musik vom legendären Peter Bonev Petrov.

KARNEVAL DER KULTUREN (III) oder HAUS AM SEE IM GEBIRGE



Ich bin ja eigentlich eher der Gebirgstyp, aber ein Haus am See würde ich auch nicht zu verachten, insbesondere zu Pfingsten ...

PS: Ein Haus am Gebirgssee wäre aber schon ideal.

KARNEVAL DER KULTUREN (II) oder IM SOMMER TUST DU GUT



Nachdem die Rheinischen Frohnaturen in unserer Stadt über Jahre versucht haben, ihren Karneval in der kalten Jahreszeit zu installieren, müssen sie nun mal wieder feststellen, daß der Berliner Karneval immer noch zu Pfingsten stattfindet. Fast könnten sie einem Leid tun - die "armen" Exilanten. Aber was kann der Berliner dafür, wenn der Zugezogene einfach nicht zuhören kann?!

Dickes B, home an der Spree,
im Sommer tust du gut und im Winter tut's weh.
Mama Berlin - Backsteine und Benzin
- wir lieben deinen Duft wenn wir um die Häuser ziehn.

Lyrics Seeed

09.06.2011

KARNEVAL DER KULTUREN (I) oder DAS KOMMT MIR MEXIKANISCH VOR



Pfingsten steht vor der Tür und der gemeine Berliner Taxifahrer ist wie alle Jahre wieder überhaupt nicht vorbereitet. Was einerseits verständlich ist, der Karneval der Kulturen erinnert in den letzten Jahren immer mehr an die LOVE PARADE, ist andererseits deswegen nicht per se in Ordnung. Immerhin findet der KARNEVAL DER KULTUREN noch in Kreuzberg statt und nicht im Tiergarten, und vor Jahren ist auch nur mal ein Gerüst auf ein paar Menschen gestürzt, was aber am Wind lag.

Ich schreibe das jetzt auch nur, weil es auf den Berliner Straßen immer wieder аuch frische zugezogene Kollegen geben soll, für die das alles BÖHMISCHE DÖRFER sind. Die müsste ich jetzt wahrscheinlich auch noch erklären, wozu ich aber gar keine Zeit habe, denn eigentlich geht es mir um den Videoclip. Dort wird nämlich der mexikanische Film Y TU MAMÁ TAMBIÉN, auf Deutsch etwa MIT DEINER MUTTER AUCH, auf bulgarisch mit dem Liedchen И ТВОЙТА МАЙКА СЪЩО besungen.

Wem das jetzt alles zu Multikulti sein sollte: Vielleicht hilft es, sich den Streifen einfach mal anzuschauen. Die Handlung spielt, wie sollte es anders sein, in Mexiko und ist mehr oder weniger ein ROADMOVIE. Gerade deswegen ist er auch allen Berliner Taxifahrern zu empfehlen. So kommen sie auch mal raus aus ihrer Stadt, zumindest in Gedanken.

08.06.2011

"ICH HABE NOCH NIE IN MEINEM LEBEN IN EINEM GEMÜSELADEN KARTOFFELN EINGEKAUFT"




Verriet neulich kein geringerer als der bulgarische Ministerpräsident Bojko Borissow dem HANDELSBLATT, um dann sinngemäß fortzufahren: Wem es schlecht gehe, der möge doch bitte sehr im eigenen Garten Kartoffeln anbauen. Schließlich gebe es in Bulgarien genügend fruchtbares Land.

Bruder Bojko spornte mit seinen Worten seine Landsleute nicht nur zu neuen Überlebensstrategien an, sondern verriet, da vor EHEC, sogar seherische Fähigkeiten. TaxiBerlin bleibt nichts weiter übrig, als den "Großen Bruder" mit dem Welthit "Unser Signal" vom legendären Emil Dimitrov zu Ehren.

PS: Wer auch nur halbwegs etwas von Musik versteht, dem entgeht nicht, daß "Unser Signal" demnächst nicht nur die Welt erobern wird. Nein, "Unser Signal" wird größer sein als FACEBOOK!

ARMES POTSDAM


Wer richtig reich ist, wohnt nicht am Prenzlauer Berg sondern am Wasser in Potsdam mit eigenem Uferweg, den keiner außer ihm/ihr benutzen darf.

Die Glienicker Brücke, bekannt durch den Agentenaustausch, verbindet Berlin und Potsdam. Auf Berliner Seite befindet sich Schloss Glienicke, auf Potsdamer die Kolonnaden.

Und genau die sind jetzt teilweise eingerüstet, weil sich im reichen Potsdam bisher keine Spender für deren Erhaltung gefunden haben.

PS: Schade eigentlich, daß sich die Kolonnaden nicht an einem der privaten Uferwege befinden! Armes Potsdam ...

Fotos&Text TaxiBerlin

07.06.2011

PRIVATER TAXI BLOG BERLIN WIRD REICH DURCHS BLOGGEN UND KAUFT SICH SEINE EIGENE FACEBOOK FAN GRUPPE


Potsdamer Platz / früher Tiergarten (jetzt Mitte)

Das ist natürlich völliger Quatsch. Das würde der nie machen. Dafür ist PRIVATER TAXI BLOG BERLIN viel zu geizig. Bei ihm darf es nicht billig, nein, es muss umsonst sein.

Was richtig ist: So denken einfache Gemüter. Wer auch nur ein klein wenig von der Materie versteht, der weiß, will er wirklich mit dem Bloggen Geld verdienen, muss er erstmal investieren. Das ist überall so, und ich meine jetzt nicht Laptop & Internet oder Facebook & Twitter. Das hat heute jeder A****.

Was du brauchst, sind Fans von deinen Seiten, und zwar jede Menge. Und genau die gibt es jetzt bei Ebay. Laut dem Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen vom Wochenende gibt es dort 10.000 Fans für nur 199,- Euro. Das sind nicht einmal zwei Cent pro Fan, Versandkostenfrei - versteht sich.

Was für den Einen ein Schnäppchen ist, kommt für den Geizkragen und Gemeinen Grabbler nicht in Frage. Das ist eben der Preis, den er (nicht!) bezahlt. Dabei wäre es doch so einfach, mit einer eigenen, wenngleich gekauften (was aber keiner weiß!) Fangruppe richtig reich zu werden.

Das Ganze hat einen schönen Nebeneffekt: Geizkrägen und Gemeine Grabbler kommen nie groß raus. Fast könnten sie einem schon wieder leid tun. Na gut, nicht wirklich. Immerhin können sie sich, wenn es mit der Goldenen Nase durchs Bloggen schon nicht klappt, ihren A**** bei Fanslave.de versilbern. Das ist umsonst.

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05.06.2011

FAHRRADSTERNFAHRT oder ICH HABE RÜCKEN



So sieht es heute auf den Berliner Straßen aus. Zum Glück habe ich Rücken ...

Foto&Text TaxiBerlin

Jetzt den Aufschwung nutzen.


Mehringdamm / Kreuzberg

"Ihr Aufschwung beginnt mit einem Gespräch." Oder: Wie der Aufschwung herbeigeredet wird!

Foto&teilweiseText TaxiBerlin

04.06.2011

DER PERFEKTE FAHRGAST


Prora auf Rügen

Ja, es gibt ihn wirklich und er kommt aus Berlin. Genauer gesagt aus West-Berlin, aber das spielt heutzutage keine Rolle mehr. Der perfekte Fahrgast fährt vorzugsweise weite Strecken, wenn man Glück hat von Mitte nach Wannsee. Er weiß eine Menge über Berlin, lässt sich aber auch vom erfahrenen Taxifahrer seine Stadt erklären. Der perfekte Fahrgast ist nicht nur nett, sondern hat auch noch eine hübsche Frau. Seine Taxitermine macht allerdings nicht seine Frau sondern eine Mitarbeiterin namens iLKA. Der perfekte Fahrgast ist immer pünktlich, außer sein Flieger hat Verspätung. Sein erstes Fahrziel ist meist die Berliner Currywurst, dazu nimmt er einen Kakao. Der perfekte Fahrgast ruft rechtzeitig vor Abholung an, und was für den Taxifahrer das wichtigste ist: Er ist dann auch wirklich abfahrbereit. Geht es zurück zum Flieger, wartet der perfekte Fahrgast bereits im Straßencafe "Karte und Gebiet" von Houellebecq lesend. Der perfekte Fahrgast gibt immer gutes Trinkgeld, nicht zu viel und nicht zu wenig, und wird dafür vom erfahrenen Berliner Taxifahrer auch schon mal mit frischen Berliner Landeiern versorgt.

PS: Mehr über "Das Buch zum Taxi" erfährt der geneigte Leser hier und hier.

Foto&Text TaxiBerlin

03.06.2011

TAXI NACH PARIS


Irgendwo im Prenzlauer Gebirge

Hört sich erstmal gut an. Im Prenzlauer Berg war mir er aber schon eingepennt. Dabei ist mir der Typ doch erst in Mitte zugestiegen. Gut, er hatte es auch nicht leicht gehabt. Erst hat er ein paar Weiber unter den Tisch gesoffen, um sie dann nach Hause zu bringen. Und dann ist noch nicht mal was gelaufen mit denen - wie denn auch!? Es bleibt die Frage: Was haben Weibsbilder überhaupt in der Öffentlichkeit verloren am Herrentag?

Foto&Text TaxiBerlin

02.06.2011

ALLE JAHRE WIEDER

... Herrentag, ... Himmelfahrt, ... Vatertag, ... (Oder wie das alles heißt, ... kann sich ja keine Sau merken!)
FotoText TaxiBerlin

BERLIN IST WIE FACEBOOK


Alle sind hier und keiner weiß warum ...

Bernauer Straße / Wedding
Fotos&Text TaxiBerlin

01.06.2011

BLÖDSINN DURCH UNSINN


Schillingbrücke / Friedrichshain

Hopfen alleine tut's nicht mehr. Heutzutage braucht es auch noch Hopfenauszüge ...

Foto&Text TaxiBerlin