28.02.2011

TIERTAXI HILFT AUCH DIR

Tiertaxe hilft nicht nur in Alt Treptow

Seit Jahren hab ich schon kein Fernsehen mehr. Spätestens seitdem die Einschaltquoten das Programm regieren, war bei mir Schicht in der Röhre. Fernsehen sollte meiner Meinung nach zumindest gelegentlich eine aufklärerische Funktion haben. Bloggs übrigens auch. Manchmal muss man auch etwas nachhelfen. Da bin ich irgendwie Old School. Es reicht eben nicht, nur danach zu schauen, WIE OFT man "angeklickt" wurde, sondern auch WER "geklickt" hat, aber vor allem WAS "angeklickt" wurde.

"VIEL FEIND', VIEL EHR'!"


Stammt natürlich nicht von TaxiBerlin sondern von Georg von Frundsberg. Der hat den Spruch sozusagen erfunden, nachdem er ein zahlenmäßig mehrfach überlegenes Heer vernichtet hat.

Geht Qualität doch vor Quantität? Gibt es Identität immer nur durch Alternität? Und wenn der Ehrlose seinem Widersacher zur Ehre verhülft, war er dann doch nicht ganz unnütz?

Überlegungen TaxiBerlin

NEUKÖLLN SCHEISST ZURÜCK

Oder Auflösung des Quiz bei TaxiBerlin vom 19.02.2011. Da keiner die richtige Lösung wusste, winkt auch niemandem eine Kurzstrecke und es bleibt wie gehabt: Du musst dir selbst eine Kurzstrecke heranwinken und natürlich auch bezahlen.

Woran lag es, daß keiner die richtige Antwort gewusst hat? War die Frage einmal wieder zu schwer? Oder ist es mit den Bloggs einfach genauso wie im richtigen Leben: Nicht die Quantität zählt - sondern die Qualität?!

Es soll ja Blogger geben, die wirklich glauben, die Anzahl ihrer Aufrufe entspräche 1:1 der Qualität ihres Bloggs. Also ich weiß nicht (gähn) ... Ich halte es in dieser Frage einmal mehr mit dem Weisen vom Berge, und der sagt: Bekämpfe keinen Irrglauben!

Die richtige Lösung des Quiz lautet übrigens "Neukölln scheißt zurück". Allen Nicht-Neuköllnern und auch allen Nicht-Berlinern hätte ich aber auch "Neukölln kackt zurück" durchgehen lassen. Ich will unsere Urlauber und Besucher ja nicht gleich überfordern.

Du findest die Sprüche übrigens, wie sollte es anders sein, irgendwo in Neukölln. Wo genau, wird (noch) nicht verraten. Das ist nämlich die nächste Quizfrage: Wo in Neukölln wurden diese Aufnahmen gemacht? Wer als erster die richtige Lösung weiß, dem winkt diesmal die Gentrifizierung!

Foto&Text TaxiBerlin

27.02.2011

ZU GUTTENBERG ZURÜCKGETRETEN


Nicht nur das! Scheiden lässt er sich auch noch! Oder lässt sich seine Frau von ihm scheiden? Keine Ahnung - ist aber auch egal! Auf jeden Fall will er, der Herr zu Guttenberg, jetzt die olle Hegemann heiraten. Alt genug ist die ja nun. Und Synergien haben die beide - ohne Ende!
Traum TaxiBerlin

PS: Synergien als Geschäftsmodell - der Hintergrund für diesen zugegeben doch etwas abwegigen Traum - wird gerade von TaxiBerlin ausprobiert. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle!

26.02.2011

ROBERT WEBER FÜR NUR 3,99 BEI 2001


Den echten und einzig wahren Roman von Robert Weber gibt es seit Neuestem für sage und schreibe unglaubliche 3,99€ bei 2001. Ein unschlagbarer Preis, wie ich finde, und noch billiger wäre sowieso nur geklaut. Also Leute, unbedingt zuschlagen, und das möglichst bald!

Werbung TaxiBerlin

KARNEVAL IN BERLIN AUCH FÜR TAXEN

Tauentzienstraße / Wilmersdorf

Man spricht in dem Zusammenhang auch von der "Rheinländisierung" Berlins. (Bleibt die Frage, was schlimmer ist: Die "Balkanisierung" oder die "Rheinländisierung"? Oder doch die "Schwabisierung"?) Übrigens soll's morgen in ganz Berlin nur KÖLSCH zu saufen geben - und kein PILS! (Ein Glück, daß ich gerade pausiere ...)

Foto&Text TaxiBerlin

25.02.2011

INTERESSENVERTRETER BERLINER TAXIFAHRER

Friedrichstraße / Kreuzberg

Am Anfang war nicht nur das Wort, sondern auch der Spaß und die Trauer. Du erinnerst dich sicherlich an die Volksfront von Judäa und die Judäische Volksfront in Monty Pythons "Das Leben des Brian".

Aus Spaß wurde Ernst. Bis in die Neunziger. Noch vor dem Bachelor und auch vor dem Master. Da gab es an der Freien Universität im beschaulichen Dahlem zwei Institute, an denen man Psychologie studieren konnte: Das Psychologische Institut (PI) und das Institut für Psychologie (IfP).

Berliner Taxifahrer hatte lange Zeit, ähnlich Monty Pythons Brian und den Psychologen an der Freie Universität, die Wahl zwischen zwei Interessenvertretern. Und wie viele Interessenvertreter gibt es heute? Sind es nun drei, vier, oder gar fünf?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man schon wieder drüber lachen. Denn in einem Punkt, da hatten die Kommunisten Recht: "Einigkeit macht stark!"

Und genau diese Uneinigkeit ist der Grund, warum sie den Berliner Taxifahrer beim neuen Flughafen in Schönefeld gehörig über den Nuckel ziehen werden. Die ersten "Kollegen" haben das Berliner Schiff schon verlassen und fahren unter der Flagge vom Landkreis Dahme Spree (LDS).

Interessenvertreter Berliner Taxifahrer - macht weiter so!

Foto&Text TaxiBerlin

23.02.2011

IN WAS FÜR EINER WELT WIR LEBEN


Der Eine will nicht zurücktreten. Jetzt nicht Guttenberg! Das ist der Andere! Der hat ja "nur" keine Fußnoten gesetzt. Normalerweise reicht es in einem solchen Fall noch nicht einmal für eine Fußnote der Geschichte, die der Irre aus der Wüste zumindest sicher hat.

Ich höre schon die Stimmen derer, daß dieser "Nicht-Mehr-Doktor" doch der einzige Ernst zu nehmende Politiker unsere Zeit wäre. Ich aber sage Euch: Wenn das der Einzige ist, dann kann man auf das Alles gerne verzichten. Wenn es in diesem Land wirklich kein besseres Personal gibt, dann ist es zum Untergang verurteilt.

Wo steht eigentlich geschrieben, daß man seinen Doktortitel einfach so zurückgeben kann? Und müssen wir für dieses Schmierentheater dann auch noch Steuern zahlen? Das mit den Steuern hat sich nach der BERLINALE für den Berliner Taxiunternehmer sowieso erstmal erledigt. Wer es noch nicht bemerkt hat, kann getrost bis zur INTERNATIONALEN TOURISMUS BÖRSE (ITB) weiter pennen.

Wenn, ja wenn da nicht die sogenannten Interessenvertreter der Berliner Taxifahrer wären, die keine Gelegenheit ungenutzt lassen, auf die, deren Interessen sie zu vertreten vorgeben, einzuschlagen. Phase Vier: Bestrafung der Unschuldigen. Alleine deswegen wird es wohl auch dieses Jahr mal wieder nichts mit dem Winterschlaf.

Text TaxiBerlin

22.02.2011

CHECKPOINT DONALD

Friedrich- Ecke Zimmerstraße / Kreuzberg

Zwanzig Jahre nachdem die Checkpoints Alpha, Bravo und Charly dicht gemacht haben, wurde vor kurzem an traditioneller Stelle der Checkpoint Donald eröffnet. Das Blöde ist: Jeder kann da rein - man braucht nicht mal 'n Tagesschein ...

Foto&Text TaxiBerlin

NICHTS HÖREN NICHTS SEHEN NICHTS SAGEN

Friedrichstraße / Kreuzberg

Foto TaxiBerlin

21.02.2011

GENTRiFY THiS (!)

Richardstraße / Neukölln

Oder Nachtrag zum letzten Beitrag DIE VERZWEIFELTEN. Während die Experten der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG nach darüber nachgrübeln, warum es ausgerechnet in Bayern, eines der reichsten Bundesländer mit einer niedrigen Hartz Vier Rate, die meisten Selbstmorde gibt, hat der Berliner die wichtigste Botschaft bereits begriffen: Abwarten alleine genügt nicht - auch das mörderische Umfeld muss stimmen! So gesehen macht die Gentrifizierung der Bayerischen Quartiere in Berlin nämlich Sinn.

Foto&Text TaxiBerlin

DIE VERZWEIFELTEN


Betitelt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ihren Hauptartikel auf Seite 30 vom Montag den 31.Januar 2011, um dann fortzufahren: "Bayern liegt an der Spitze der Länder mit der höchsten Suizidrate - vor allem dort, wo die Jungen gehen, ist die Rate hoch" (Richtiges zitieren will gelernt sein - nicht nur in diesen Tage!).

Was die Zeitung verschweigt: Wohin gehen all die Jungen? Richtig - nach Berlin! Die Bayern sind nach den Schwaben gefühlt die zweitgrößte innerdeutsche Migrantengruppe im Prenzlauer Berg, in Kreuzberg und in Mitte. Müsste sich ob dieses Wissens nicht eigentlich der Berliner umbringen?

Eigentlich schon! Aber was macht der Berliner? Mal wieder nix! (Getreu seinem Motto: Wir können alles, aber nichts richtig!) Dabei wäre es doch nahe liegend, den Zuzug von Bayern aus genau diesem Grund zu begrenzen. Denn die Wahrheit ist doch wohl, daß DIE WIRKLICH VERZWEIFELTEN (oder DIE GEARSCHTEN - wie der Berliner sagen würde) wir hier in Berlin sind.

Für den zugegeben ziemlich faulen Berliner gilt aber auch: Er ist klug und stellt sich dumm (Beim Bayern ist das andersrum!). Deswegen vermute ich, daß er auf die biologische Lösung setzt und einfach abwartet, bis die Bayern in Berlin alt genug geworden sind ...

20.02.2011

TIERTAXI HILFT

Lange, möglicherweise zu lange, habe ich Personen befördert. Da kam mir die TREPTOWER TIERTAXE gerade recht. Das Besondere am TIERTAXI ist, daß es auch die TIERBESTATTUNG anbietet. Die traue ich mir zwar zu, doch erinnere ich mich eines Schwäbischen Kollegen, der gerade in Sachen BESTATTUNG weit bedürftiger ist als ich.

Immer wieder frage ich mich, welcher Hintergrund problematischer ist: Der des Anatoliers oder der des Schwaben? Zweifellos sind beide schwierig. Sowohl der Schwabe als auch der Anatolier sind, wie wir alle wissen, des Hochdeutschen nicht wirklich mächtig. Bei allem Verbindenden kann man dem Anatolier, im Gegensatz zum Schwaben, aber eines nicht vorwerfen: Geiz!

(Spätesten seit Fatih Akins Film IM JULI weiß auch der letzte Schwabe, wie der Anatolier mit einem verstorbenen Familienmitglied umgeht. Ohne Papiere, und vor allem auf eigene Kosten, bringt der Anatolier ihn zurück in die Heimat – sozusagen „nach Hause“. Dort wird er dann zu Recht als Held gefeiert. Dabei war der Verstorbene „nur“ sein Onkel – aber das nur nebenbei!)

Reiche Russen wohnen in Charlottenburg, arme Russen in Marzahn. Der Schwabe wohnt bekanntlich im Prenzlauer Berg oder gar in Mitte, wenn es sich seine Schwabeneltern leisten können. Aber was ist mit dem armen Schwaben? Und gibt es ihn überhaupt? Ist nicht jeder „schaffe, schaffe Häusle baue“ Schwabe, spätestens im Vergleich zum Anatolier, ein reicher Schwabe?

Ein Schwäbische Kollege vom Ostbahnhof wohnt in Marzahn. Aber wer oder was zwingt ihn, sich zwischen Russlanddeutschen und jeder Menge Ossis „zu Hause“ zu fühlen? Auf den ersten Blick scheint es nur einen Grund zu geben: Seinen Geiz! Der Geiz des Schwaben geht so weit, daß er buchstäblich jeden Cent aus dem Internet saugt, sich aber dann wundert, daß er diesen ordnungsgemäß versteuern soll. So ist er halt: Der Schwabe!

Nun wissen wir vom Schwäbischen Kollegen aus Marzahn auch, daß er bei der Beisetzung seiner Mutter extrem rumgegeizt haben soll. Auf jeden Fall ließ der Kollege via Internet der Welt wissen, daß er es für angemessen halte, wenn der Steuerzahler die Person, die ihn einst auf die Welt brachte, nun unter die Erde bringen würde. (Was wohl Fatih Akin dazu sagen würde?)

Der Kollege ist aber entschuldigt: Er ist Links! Was früher eine politische Orientierung war, klingt heute eher nach einer geistigen Behinderung. Hier unterscheidet sich der Gutmensch auch nicht mehr vom Bösen Kapitalisten: Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert. Da macht der Kollege keine Ausnahme, da ist er ganz Zeitgeist, oder Mainstream, wie man heute sagt.

Oder war alles vielleicht doch ganz anders? Ich meine, es könnte es ja auch so gewesen sein, daß die Mutter dem Sohnemann einfach kein angemessenes Domizil im Prenzlauer Berg, ganz zu schweigen von Mitte, finanzieren konnte, weswegen der Schwabe (völlig zu Recht!) sauer auf sie war und warum er sie auch auf Steuerkosten unter die Erde gebracht hat, getreu dem Schwäbischen Motto: Was rechtlich möglich ist, muss automatisch auch rechtens sein. (Etwas weniger Rechtgläubigkeit ist manchmal mehr!)

Letztendlich kennen wir die wahren Hintergründe des Schwäbischen Migranten aber nicht! Wer sie herausfinden will, muss nur zum Ostbahnhof gehen. Dort findet ihr den Schwäbischen Kollegen aus Marzahn am rechten (nicht am linken!) Straßenrand. Mich interessieren ehrlich gesagt die Gründe nicht, warum der Kollege seine Mutter wie ein Haustier bestatten lässt. Für seine nächste BESTATTUNG empfehle ich ihm aber das TREPTOWER TIERTAXI. (Danach aber bitte die Klappe halten - Danke!)


Irgendwo in Alt Treptow

19.02.2011

DAS QUIZ BEI TAXI BERLIN

Worum geht es bei diesem Bild und wo wurde es aufgenommen?
Wer als Erster die richtige Lösung weiß, dem winkt wie immer eine Kurzstrecke!

Foto&Quiz TaxiBerlin

18.02.2011

BERLINALE SPEZIAL TAXI DRIVER

Friedrichstraße / Mitte

Während ich noch draußen rum "fuhr", "lief" im Friedrichstadtpalast schon der TAXI DRIVER in der "4K digital restaurierten Fassung" - allerdings auf Englisch. Ob die doch eher mäßige Story des ansonsten gut besetzten Films dadurch besser geworden ist? Keine Ahnung! Ich war immer noch auf der Straße unterwegs. Am Sonntag um 15Uhr gibt es die "Second Chance" - auch wieder im Friedrichstadtpalast.

Foto&Text TaxiBerlin

16.02.2011

UNTERFORDERUNG AM ARBEITSPLATZ MACHT KRANK


War gestern im Radio zu hören, sagt eine neue Studie. Ich habe keinen Zweifel daran, daß das nicht stimmen könnte. Wenn die das schon im Radio sagen ...

Nur: Was hat das jetzt mit mir zu tun? Und: Hat das überhaupt etwas mit mir zu tun? Bin ich an meinem Arbeitsplatz unterfordert? Oder doch eher überfordert?

Ehrlich gesagt, denke ich noch darüber nach. Bin noch zu keinem abschließenden Urteil gekommen. Spontan würde ich sagen: Weder noch!

(Immerhin stammt von mir der Begriff des KREATIVEN FAHRENS.)

Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Aber was ist mit dem Kollegen vom Ostbahnhof? Ist der nun über- oder unterfordert?

In diesem Fall, denke ich, liegt die Antwort klar auf der Hand: Alles andere als der Ostbahnhof wäre eine klare Überforderung, die laut Studie aber nicht als krank machen eingestuft wird.

Mit anderen Worten: Der Kollege vom Ostbahnhof ist nicht akut gefährdet!

Text TaxiBerlin

WO BEGINNT OST-BERLIN?


Hab ich neulich gelernt!

Na, was denkst du?

Richtig!

Hinterm KaDeWe!

PS: Also praktisch im Schwulen Schöneberg.

Text TaxiBerlin

15.02.2011

BERLINALE TIPP

BERLINALE PALAST / Potsdamer Platz

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Unbedingt den Potsdamer Platz anfahren. Dort steht man/frau so schön. Fahrgäste gibt es auch (fast) immer. Und dann die Fahrten! Entweder zum Anhalter Bahnhof, oder zum ADLON, und mit etwas Glück zum Friedrichstadtpalast. Immer schön durch die MITTE. Das Ganze hat den Vorteil: Du bist immer schnell wieder zurück am Potsdamer Platz. Und dort stehst du dann wieder so schön. Manchmal gibt es auch Fahrgäste. Und dann wieder die Fahrt! Entweder zum Anhalter Bahnhof, oder zum ADLON, und mit etwas Glück zum Friedrichstadtpalast. Immer schön durch die MITTE. Wenn du richtig viel Glück hast, kriegst du gleich wieder eine Fahrt zurück zum Potsdamer Platz. Das ist geil! Immer schön durch die MITTE, wo auch all die Anderen gerade durchmüssen. Dafür stehst du dann wieder schön vorm BERLINALE PALAST. Siehst all die Fratzen, die du sowieso schon kennst. Manche wollen sogar Taxi fahren. Die Fahrten sind das Beste! Entweder zum Anhalter Bahnhof, oder zum ADLON, und mit etwas Glück zum Friedrichstadtpalast. Immer schön durch die MITTE. Das hört sich nicht weit an - kann aber dauern. Wenn du Glück hast, hast du einen zum Quatschen an Bord. Meistens hast du aber Pech, weil der Fahrgast kein Deutsch spricht. Für manchen Fahrer wiederum Glück, weil er ja auch kein Deutsch spricht. Dafür bist du schnell wieder zurück zum Potsdamer Platz. Dort stehst du wieder so schön. Und Fahrgäste gibt es auch (fast) immer. Und dann erst die Fahrten! Entweder zum Anhalter Bahnhof, oder zum ADLON, und mit etwas Glück zum Friedrichstadtpalast. Immer schön durch die MITTE ...

PS: Unbedingt immer mindestens fünf Quittungsblöcke bereithalten! Man kann ja nie wissen! Mein absoluter Liebling ist: Kreditkartenzahlung mit doppeltem Ausdruck (einen für mich, den anderen für den Fahrgast) plus extra Quittung von Hand (nur für den Fahrgast - aber von meiner Hand)! Da hast du was zu tun ...

Foto&Text TaxiBerlin

13.02.2011

BRIEF AN DAS FINANZAMT

Flughafen Tegel (TXL)
Text Unbekannter Taxifahrer
Foto TaxiBerlin

"BIST DU FAHRGAST?"


Ich mal wieder die dritte freie Taxe, diesmal nicht am Hermannplatz, sondern vorm Kino INTERNATIONAL. Die Fackel vom zweiten Taxi ist aus. Von dem Fahrer keine Spur. Die Vorstellung ist zu Ende. Ein junger Mann kommt aus dem Kino und geht ordnungsgemäß (Wir sind immerhin in Deutschland - noch!) zur ersten freien Taxe, steigt dort aber nicht ein, sondern kommt, an der zweiten Taxe mit Fackel aus vorbeilaufend, direkt zu mir. Was war los? Beide Kollegen saßen im ersten Taxi und hatten wohl was besseres zu tun als die Fahrgastbeförderung. Oder lag es etwa am Fahrgast, der einfach nicht gut genug auf die Eingangs gestellte Frage vorbereitet war?

Text TaxiBerlin

12.02.2011

MUBARAK ZURÜCKGETRETEN


OKAY!

Und was ist mit MERKEL?! Kommt die nicht vor MUBARAK!?

(Ich meine jetzt rein alphabetisch ...)

Text TaxiBerlin

10.02.2011

DIE STADT GEHÖRT UNS!

Irgendwo in Rixdorf / Neukölln

UND DAS WASSER AUCH!

Nicht vergessen: SONNTAG 13.FEBRUAR 2011

Volksentscheid: WEM GEHÖRT DAS BERLINER WASSER?

Foto&Text TaxiBerlin

SPRUCH DES TAGES


Jetzt fahren die schon ohne Fahrgäste mit Navi ...

mitgehört am 9.2.11 um 18:07 auf Kanal 1 von TaxiBerlin

07.02.2011

EINE VOLLBUSIGE MIT HINTERGRUND HAT IHREN GUTEN GRUND

Boxhagener Str. 98 / Friedrichshain

Ich stehe als Dritter am Hermannplatz. Von vorne kommt eine Vollbusige mit Migrationshintergrund, läuft an den zwei leeren Taxen vorbei, um dann bei mir einzusteigen. Sie will in die Boxhagener Straße im Friedrichshain.

Ich starte den Wagen und fahre los. Im Vorbeifahren sehe ich, daß die Fahrer in den beiden Taxen vor mir Landsleute der Vollbusigen sind oder einen anderen Hintergrund haben.

Ich wundere mich über gar nichts mehr! Zum Einen, weil ich schon zu lange Taxi fahre; zum Anderen, weil ich weiß, was sich in der Boxhagener Straße 98 befindet.

Foto&Text TaxiBerlin

DEMOKRATIE VS. WIRTSCHAFTSDIKTATUR

Friedrichstraße / Mitte

Einfache Fragen schaffen es derzeit noch bis nach Mitte - Respekt!

Foto&Text TaxiBerlin

05.02.2011

TAXI TEST BERLIN (EIN NACHTRAG)

Hatte ich neulich noch behauptet, daß die "Schreiberlinge" unterhaltsamer wären als sie "Interessenvertreter", so muss ich spätestens nach folgendem Statement meine Meinung revidieren:


Daß keine Fahrt über Umwege verlaufen ist, ist verwunderlich.

Ja, du liest richtig! Der „Interessenvertreter“ wundert sich, daß der Taxifahrer, also derjenige, dessen Interessen er vertreten soll, keinen Umweg zum Nachteil des Kunden gefahren ist. Daß der "Interessenvertreter" im Nachhinein seine Aussage relativiert, weil sie angeblich aus dem Zusammenhang gerissen wurde und das Telefonat unangemeldet gewesen sei, schmälert zwar nicht ihren Unterhaltungswert, ist aber schon ein klein wenig unanständig.

Also, was will der "Interessenvertreter"? Will er mehr Umwege? Will er mehr orientierungslose Taxifahrer? Nein, er will, daß sein Klientel auch noch Steuern bezahlt! Das musst du dir mal vorstellen! Steuern zahlen kann aber nur derjenige, der er auch genug Umsatz macht! Und mehr Umsatz könnte er nun einmal nur durch Umwege mit der spärlich vorhandenen Kundschaft machen, was er aber noch nicht mal macht! Weiß der "Interessenvertreter" das alles etwa gar nicht?

Dann hat der "Interessenvertreter" wohl auch noch nichts von der schleichenden "Balkanisierung" in unserem Land gehört, und auch davon nicht, daß es im Süden unseres Kontinentes bereits Länder gibt, in denen gar keiner mehr Steuern bezahlt. Und selbst in unserem schönen Land gibt es genug, die viel viel mehr zu versteuern hätten, die es aber vorziehen, ihr Geld lieber ins Ausland zu schaffen.

Das würde der gemeine Taxiunternehmer natürlich auch gerne machen. Mobil genug ist er ja. Nur, wenn er keine Umwege fahren darf, dann bleibt unterm Strich eben nichts übrig, was er irgendwohin karren könnte. Schuld an der ganzen Misere im Taxigeschäft ist übrigens die Krise. Die wurde aber nicht von Taxifahrern verursacht!

Denen, die die Krise verursacht haben, hat man aber schon wieder weitere Milliarden hinterhergeworfen. Nun versucht man uns einzureden, die Krise wäre bereits vorbei. Ich aber sage dir: Die Krise ist nicht vorbei! Ganz im Gegenteil: Sie hat gerade erst begonnen! Und zwar damit, daß man Geld bei den Unschuldigen eintreibt, um die Krise bezahlen zu können!

Wir befinden uns genau genommen in Phase Vier der Vier Phasen der Planung. Der ein oder andere wird sich erinnern:

1. Euphorie über den Plan

2. Ernüchterung, weil Plan ist nicht zu schaffen

3. Suche nach den Schuldigen

4. Bestrafung der Unschuldigen

Echte "Interessenvertreter" erkennt man übrigens daran, daß sie Erstens: nicht die Leute schlecht machen, deren Interessen sie zu vertreten vorgeben, und Zweitens: dafür sorgen, daß ihr Klientel es gar nicht nötig hat Umwege zu fahren, was es in der Praxis noch nicht einmal tut, und von einem wirklichen Interessenvertreter niemals bedauert werden würde.

PS: Ein klein wenig erinnert der "Interessenvertreter" an die Politik vom Kanzler der Bosse. Nachdem Gerhard Schröder seinerzeit den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit eingestellt hatte, begann er den Krieg gegen die Arbeitslosen …

PSPS: Mein ganz persönlicher Tipp: Wer keinen Kuchen mehr hat, der kann ja Strychnin fressen …


Boxhagener Straße / Friedrichshain

Fotos&Text TaxiBerlin

04.02.2011

UTOPIE STATT BIONADE

Grünberger Straße / Friedrichshain

Die Utopien "selbsternannter" Autonomer beschränken sich meiner Erfahrung nach vor allen Dingen darauf, zu wissen, WO es WAS "abzugrabbeln" gibt. (Mittlerweile bin ich sogar der Meinung, daß das soweit OK ist, solange es nicht die eigene Besetzung betrifft. Die sollten sie schon bitte sehr aus eigener Tasche bezahlen können!) Wie immer dem auch sei: UTOPIE STATT BIONADE ist auf jeden Fall absolut und total kreativ!

Nachtrag zu TAXI TEST BERLIN: Ein "selbsternannter" Kollegen (er soll auch nur seine Mutter auf Staatskosten beigesetzt haben) hat wegen der schlechten Presse bei einem unserer "selbsternannten" Interessenvertreter nachgefragt. Die haben ihm auch geantwortet und er durfte die Antwort sogar in seinem Blog veröffentlichen. Das muss man sich mal vorstellen! Nur, was ist seine (persönliche) Meinung dazu?

PS: Ich habe sie (seine eigene Meinung) wirklich gesucht und gesucht, aber: Ich konnte sie nicht finden! Glaubt er also wirklich an den Mist, dem man ihm geantwortet hat? Auszuschließen ist das nicht! "Grabbler" beißen normalerweise nicht in die Hand, die sie "füttert", sondern nur "ausnahmsweise" ...

Foto&Text TaxiBerlin

03.02.2011

TAXI TEST BERLIN


Irgendwelche Schreiberlinge sollen wohl in Berlin einen Taxi Test gemacht haben mit, soweit ich das beurteilen kann, "durchwachsenen" Ergebnissen. Mich interessiert die Sache ehrlich gesagt nicht wirklich. Ich bin bloß überrascht, wie viele Kollegen sich darüber aufregen. Ich meine, die Schreiberlinge machen doch nichts anderes, als was die sogenannten "Interessenvertreter" der Berliner Taxifahrer seit Jahren mit den Kollegen machen - nur eben etwas unterhaltsamer ...

Text TaxiBerlin

BETTER THAN GREAT (LAST PART)

TaxiBerlin und sein NYC TAXI

TaxiDispatch

TaxiDispatch & TaxiBerlin

Layne Mosler alias TaxiGourmet

Ihre Abrechnung

Bei manchen kommt das Beste zum Schluss. Gerne hätte ich es bei meiner Taxischicht in New York genauso gehandhabt. Leider wird hier aber nach jeder Schicht abgerechnet und nicht am Monatsende, wie bei uns. Dort muss der Fahrer nämlich einen festen Betrag an den Eigentümer des Taxis bezahlen, den er erstmal eingefahren haben muss. Das führt dazu, daß es auf den Straßen bei der Jagd nach Kundschaft zwischen den New Yorkern Taxifahrern, im Vergleich zu Berliner Verhältnissen, man kann schon sagen "kannibalisch" zugeht.

Layne hatte mich bereits vor dieser Schicht gewarnt. Es würde ein sehr ruhiger Samstag werden, weil der Montag ein Feiertag war und viele New Yorker wegen dem verlängerten Wochenende die Stadt verlassen hatten. Layne selbst war bereits einige Wochen kein Taxi gefahren. Weihnachten und Neujahr hatte sie, ähnlich vielen "Berlinern" übrigens, "zu Hause" bei den Eltern verbracht, allerdings in Californien und nicht in Stuttgart - aber das nur nebenbei! Sie musste sich auf jeden Fall erst mal wieder im "Straßendschungel" zurechtfinden. Oder mit anderen Worten ausgedrückt: Sie war nicht "bissig" genug!

Ich will euch nicht mit den Details der Abrechnung belasten. Deswegen mache ich es ganz kurz. Layne hat es geschafft, die Summe, die sie für unsere Schicht an den Eigentümer abführen muss, einzufahren. Von dem Geld, was sie darüber hinaus "verdient" hat, konnten wir uns einen Kaffee leisten - das war's! Das Ganze übrigens nach ziemlich genau zehn Stunden!

Der eigentliche Grund, warum ich nicht in New York Taxi fahren möchte, sind aber nicht die unkalkulierbaren Verdienstmöglichkeiten, sondern die Sitze in den Taxen. Die Karre mag von außen groß aussehen, ist sie von innen aber nicht wirklich. Dadurch, daß es im Inneren des Taxis dann auch noch wirklich diese Trennwand mit der Plexiglasscheibe gibt, kann der Sitz nicht beliebig weit nach hinten gestellt werden. Will man den wenigen Platz maximal ausnutzen, muss man die Lehne senkrecht im rechten Winkel zur Sitzfläche stellen - ein Teufelskreis!

Mein Dank dafür, daß ich diese New York Erfahrung machte durfte, gilt in erster Linie Layne Mosler alias TaxiGourmet. Aber auch bei TaxiDispatch möchte ich mich bedanken, der sich bei TaxiBerlin, wie es sich für einen guten Kollegen gehört, am Flughafen persönlich verabschiedet hat. (Wahrscheinlich wollte er aber nur um sicher gehen, daß ich nicht im New Yorker "Straßendschungel" verloren gegangen bin.) Nach zwei Wochen auf den Berliner Straßen melden sich auch hier meine alten Bekannten, die Rückenschmerzen, zurück. Die sind ungefähr wie die in New York - aber eben ganz anders!

Fotos&Text TaxiBerlin

01.02.2011

BROOKLYN BLICK




Genau genommen ergeben die drei Bilder nebeneinander den Panorama Blick, den man von Brooklyn aus auf die Freiheitsstatue, Manhattan und die Brooklyn Brücke hat. Über die ist übrigens damals in NIGHT ON EARTH Armin Müller Stahl alias Helmut "Lampenschirm" Krokenberger gefahren, genau genommen wurde er gefahren, und zwar von seinem Fahrgast mit dem einprägsamen Namen "JoJo", um später "Lost" in Brookland zu gehen, was mir aber Dank kompetenterer "Rück"-Führung nicht passieren konnte.

Fotos&Text TaxiBerlin

BETTER THAN GREAT (PART FOUR)

New York Yellow Cab

In Greenwich Village

Irgendwo in Manhattan

Die New Yorker Polizei

Der natürliche Feind eines jeden New York Cab Drivers

Fotos&Text TaxiBerlin

STATEN ISLAND FOR FREE

Fährbahnhof in Manhattan

Blick auf Manhattan

Blick auf New Jersey

Blick auf Liberty Island

Vor ziemlich genau siebzehn Jahren habe ich mit ihm zusammen die Schulbank gedrückt, um irgendwann die Ortskundeprüfung zu bestehen. Er ist der erste und einzige Clubfahrer in Berlin. Lasst euch nichts anderes einreden. Jeder, der heute behauptet, er wäre ein Clubfahrer, steht normalerweise nur am Ostbahnhof! Es gibt nur einen wirklich richtig echten Clubfahrer in Berlin, und das ist der Kollege Heiko. Der wohnt auch immer noch im selben Kiez wie ich - wir sind sozusagen Nachbarn!

Von diesem Nachbarn, wie gesagt der erste und einzige Clubfahrer in Berlin, ist folgender Tipp: Wenn du die Freiheitsstatue sehen willst, nimm die Fähre nach Staten Island - die ist umsonst! Am Besten im Berufsverkehr, wegen dem "Feeling" und so. Und genauso haben wir es dann gemacht, allerdings nicht ohne vorher ein paar leckere Sandwiches und den gefüllten Flachmann eingepackt zu haben.

In New York ist es leider nicht üblich, wie beispielsweise in Berlin, ständig mit einer Bierflasche in der Hand durch die Gegend zu laufen, was für mich ja damals ein wichtiger Grund war, nach Berlin zu kommen. Heute ist mir das persönlich nicht mehr ganz so wichtig. Man wird irgendwie auch und selbst in Berlin älter. Trotzdem freue ich mich über die vielen jungen Menschen, die in Berlin immer und überall mit einer Flasche Bier durch die Gegend laufen.

Wie gesagt, in New York offensichtlich ein Problem. Mit dem Flachmann, übrigens eine Leihgabe vom Metablogger, kann man aber in New York problemlos überleben. By the way: Die Rückfahrt nach Manhattan war mit der selben Fähre. Man durfte allerdings nicht sitzen bleiben, sondern musste runter vom Boot und sich wieder hinten anstellen. OK, es war wieder umsonst, aber manchmal nerven sie schon ein wenig - die Amis.

PS: Trotzdem noch einmal DANKE dem Kollegen Heiko, dem einzigen echten Berliner Clubfahrer, für den genialen Tipp!!!

Fotos&Text TaxiBerlin