17.01.2020

WAS TAXI VERSUS UBER MIT HASE UND IGEL UND TON, STEINE, SCHERBEN ZU TUN HAT




Die scheinbar unendliche Geschichte mit Uber erinnert mich immer mehr an das Märchen "Hase und Igel". Im Märchen gewinnt der Igel immer das Wettrennen mit dem Hasen, ganz einfach weil er betrügt. Aktuell ist Uber eigentlich verboten, aber Uber fährt trotzdem. Das erinnert mich wiederum an den Balkan. Auf dem Balkan fährt das Auto auch obwohl kein Geld für Benzin da ist, aber das nur nebenbei. Zurück zu dem Märchen "Hase und Igel". Der neueste Trick vom Igel, also von Uber, um die Rückkehrpflicht für Mietwagen zu umgehen, ist der, dass die Fahrer einfach die Uber-App für fünf Minuten aus- und danach wieder einschalten. Das gilt dann als "return to garage", auch wenn sie sich gar nicht in die Richtung ihres Betriebssitzes bewegt haben. Alles bleibt also wie gehabt, nur zwei Knopfdrücke mehr für den armen Uber-Fahrer. Ich bin nicht sicher, der wievielte Anlauf das aktuelle Urteil gegen Uber Seitens des Taxis das jetzt war. Was ich weiß, ist, dass im Märchen "Hase und Igel" der Hase beim 74. Rennen erschöpft zusammenbricht und stirbt. Der Tod ist uns, geht es nach dem Märchen, also gewiss. Gut, ich bin nach knapp 25 Jahren "on the road" nicht mehr der jüngste, aber will ich deswegen gleich sterben? - So meine Überlegungen, bei denen mir am Ende eine Band meiner Jugend einfiel, und zwar Ton, Steine, Scherben. Obiges Video, freundlicherweise vom WDR, also von Öffentlich/Rechtlich, zur Verfügung gestellt, gibt einen Tip, was zu tun ist, bevor es zum finalen 74. Rennen, in dem Fall zwischen Taxi und Uber, kommt: "Macht kaputt was euch kaputt macht." Danke Rio Reiser und Danke auch dem von uns finanzierten Westdeutschen Rundfunk (WDR)!

Video WDR
Text TaxiBerlin

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