08.01.2019

MICHEL HOUELLEBECQ UND DIE AUTOFIKTION


Manches bleibt im Dunkeln

Am Montag erschien "Serotonin", das neue Buch von Michel Houellebecq. Eigentlich habe ich kein Geld, zumindest nicht für neue Bücher (Zeit zum Lesen habe ich hingegen genug), aber Michel hat mir über seinen deutschen Verlag hier in Berlin ein Freiexemplar zukommen lassen. Erst habe ich mich gewundert, wie er dazu kommt, mir ein Freiexemplar zu schicken, jetzt beim Lesen wird es klar. Eigentlich wollte ich über einen inhaltlichen Fehler im neuen Buch "Serotonin" von Michel Houellebecq schreiben, aber das kann ich jetzt nicht mehr machen. Warum ich das nicht machen kann, dazu gleich mehr. Erst einmal zu dem inhaltlichen Fehler im Buch, der ist auf Seite 140, so viel kann ich verraten. Dass ich nicht sagen darf, worin genau dieser Fehler besteht, liegt daran, dass der Michel mich in seinem neuen Roman erwähnt. Gut, es ist "nur" ein Roman und keine Realität, also kein großes Ding. Auf jeden Fall hat meine "Autofiktion" es dem Michel angetan, und zwar ziemlich genau auf Seite 152. Dort versteigert er sich sogar zu der Aussage: "jedenfalls schien mir das Wort (Autofiktion) ... immer stärker auf meine Situation zuzutreffen, schien es mir sogar eigens für mich erfunden zu sein." Das stimmt zwar nicht, aber dass ich es nicht aus der Zeitung erfahre, wie man so schön sagt, dafür hat mir der Verlag wie geschrieben vorab ein Exemplar zukommen lassen. Das finde ich ganz OK, also den Vorgang an sich, und ich verrate deswegen auch nicht, welche Scheibe von Pink Floyd die mit der Kuh ist. "Ummagumma" ist es jedenfalls nicht!

Foto&Text TaxiBerlin

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