09.06.2020

Versuchter Anschlag auf Kayvan Soufi Siavash


und was von ihm blieb

Kayvan Soufi Siavash, wer kennt ihn nicht hierzulande, hat einen Migrationshintergrund, das ist nicht zu übersehen. Dass bereits am 9. Mai ein versuchter Anschlag auf Kayvan Soufi Siavash stattgefunden haben soll, über den wir erst jetzt erfahren, ist deswegen sehr ungewöhnlich. Gut, bei dem versuchten Anschlag soll "nur" ein Polenböller zum Einsatz gekommen sein. Vielleicht liegt es daran. Aber, Moment mal, wie ich gerade erfahre, war es der größte Polenböller, den es überhaupt gibt, der sogar ganze Gliedmaßen abreißen kann. Hm, was mache ich jetzt damit? Aha, vielleicht versuche ich es so: Kayvan Soufi Siavash soll als halber Iraner auch schon als Antisemit in Erscheinung getreten sein. Gut (also erstmal natürlich nicht Gut, aber Gut deswegen, weil dann klar wäre, dass Kayvan Soufi Siavash ein Böser ist), aber sind das nicht alle Iraner? Ich meine, mit anderen Worten, gehört der Antisemitismus nicht immer irgendwie zum Iraner sein dazu, und dann sicherlich auch zum Halb-Iraner sein? Deswegen wird doch immer der Migrationshintergrund betont, damit wir den Antisemitismus möglichst selbständig und still und leise in Anzug bringen, also irgendwie verstehen, weil zu seiner Kultur gehörig. Sekunde noch, gerade kommt noch die Meldung rein, dass der frühere Arbeitgeber von Kayvan Soufi Siavash diesen gegen den Vorwurf verteidigt, er sei Antisemit. OK, dann kann ich mir das mit dem Antisemiten schenken, denn der ehemalige Arbeitgeber von Kayvan Soufi Siavash ist ein öffentlich/rechtlicher Fernsehsender und dann wird das wohl stimmen, dass Kayvan Soufi Siavash kein Antisemit ist. Da ich einmal dabei bin, schaue ich rasch noch bei Öffentlich/Rechtlich vorbei, ob die eventuell etwas wissen über den versuchten Anschlag auf ihren früheren Mitarbeiter Kayvan Soufi Siavash. Nee, da finde ich nichts. Na dann, also wenn die nichts drüber schreiben, dann wird das wohl auch nicht stimmen, oder? Und überhaupt, warum sorge ausgerechnet ich mich um Kayvan Soufi Siavash? Klar, der Mann hat einen Migrationshindergrund und damit obliegt er der besonderen Obacht, das ist klar. Aber wenn niemand anders an einem versuchten Anschlag auf Kayvan Soufi Siavash Anstoß nimmt ausser er selbst, dann kann doch irgendwas nicht stimmen, oder? Es gibt eben auch Ausnahmen von der Regel, dass jeder mit Migrationshintergrund ein guter Mensch ist, wie es überall Ausnahmen gibt, die letztendlich nur die Regel bestätigen. Und überhaupt, Kayvan Soufi Siavash lebt ja noch. Gut, seine Feinde sollen seine Adresse ins Internet gestellt haben, vermutlich für den nächsten, dann auch erfolgreichen Anschlag auf ihn und seine Familie, aber möglicherweise stimmt das gar nicht. Vielleicht hat Kayvan Soufi Siavash sich das nur ausgedacht. Am Ende ist Kayvan Soufi Siavash zwar ein Mensch mit Migrationshintergrund, aber einer, der in die Geschlossene gehört. Auch so etwas gibt es. Sind die Geschlossenen nicht sogar regelrecht voll von Menschen mit Migrationshintergrund? Verzeihung, nein, das waren die Gefängnisse. Wie dem auch sei, ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass Kayvan Soufi Siavash selbst dran Schuld ist, wenn man einen Anschlag auf ihn versucht hat. Gegen einen versuchten Anschlag hilft kein Migrationshintergrund, das ist zwar Schade, aber nicht zu ändern, und war letztendlich schon immer so. Der Kayvan Soufi Siavash wird schon selber wissen, was er angestellt hat. Ich kann mich auch nicht um jeden kümmern. Andere Menschen haben auch noch Hilfe nötig. Am besten ich kümmere mich wieder um Menschen am anderen Ende der Welt, das ist einfacher, da muss ich mir nicht all diese Gedanken machen, das strengt sehr an.

Foto&Text TaxiBerlin

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