06.05.2020

TaxiBerlin spricht über "Kunst und Medizin"




Heute stelle ich ein weiteres Buch aus meinem Bauchladen vor, und zwar "Kunst und Medizin" vom Dumont-Verlag. Auch wenn das 2,5 Kilogramm schwere Werk, das auch als Türstopper verwendet werden kann, bereits 1967 erschienen ist, so findet man darin viele Dinge, die für uns heute von Relevanz sind. So war es beispielsweise bereits vor mehr als 150 Jahren so, dass nur der, der es sich leisten konnte, bei "Schlechten Nachrichten" (Marguerite Gérard), die uns auch heute jeden Tag auf's Neue ereilen, einfach mal in Ohnmacht fallen konnte. Auch seinerzeit gab es schon eine Impfpflicht, auch wenn diese, so wie heute auch, nicht so genannt wurde, sondern "Patient, von Apothekern verfolgt" (Atoine Watteau). Verrückte gab es auch früher schon, die hießen dann schlicht "Der Irre" (Théodore Géricault). Heute gibt es Irre jeglichen Geschlechts, wobei der Irrsinn, glaubt man dem Kollegen Nietzsche, bei Einzelnen etwas seltenes ist, bei Gruppen, Völkern, Parteien, Zeiten aber die Regel.
Video&Text TaxiBerlin

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