09.05.2020

TaxiBerlin als Zeuge Jehova


Alte Schönhauser Ecke Linienstraße
früher Mitte / heute Neue Mitte

Da ich im Moment viel Zeit habe, schlüpfe ich immer wieder in ganz andere, für mich als Taxifahrer völlig neue Rollen, um einfach mal zu wissen, wie sich das anfühlt. Der absolute Härtetest wäre sicherlich, sich einen Tag lang als Wähler der AfD zu erkennen zu geben. Da ich aber so weit noch nicht bin, habe ich heute mit der Rolle als Zeuge Jehova angefangen. In Corona-Zeiten ist auch der Zeuge Jehova auf sich alleine gestellt. Bei mir hat das aber nicht lange gedauert, da hatte ich Gesellschaft, und zwar von einem Paar. Der Mann hat das Hard-Rock-Café von Chernobyl überlebt, da ist meine Zeugen Jehova Herausforderung ein Scheissdreck dagegen. Ich habe dann auch bald aufgegeben, weil da eine Ballett-Lehrerin aus Belgien vorbei kam. Mit der habe ich mich sehr nett unterhalten. Das nächste Mal will sie mir ernsthaft Ballett beibringen. Ich hab also schon meine nächste Rolle.


PS: Das mit dem Zeugen Jehova stimmt nicht, da habe ich geflunkert. Die Wahrheit ist: Ich war heute verdeckt in Sachen Public Relations für Bob Dylans neues Album "Rough And Rowdy Ways" unterwegs, das am 19. Juni erscheinen soll, und auf dem sich dann auch der Song "False Prophet" befindet, ich hatte heute hier darüber geschrieben.

Fotos&Text TaxiBerlin

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