13.05.2020

TaxiBerlin als EulenSpiegel


Ohne SchutzMaske im BrandenBurgischen

Am Sonntag bin ich rausgefahren aus Berlin, das muss auch mal sein. Unterwegs fiel mir ein, dass ich keine SchutzMaske dabei habe. Im BrandenBurgischen sind die Menschen noch mal anders als in Berlin, also misstrauischer, wenn es um Fremde geht, was ich absolut verstehe. Im BrandenBurgischen zählt der Berliner schon zu den Fremden. Auch das ist so weit OK, hätte aber zum Problem werden können, weil ich wie gesagt meine SchutzMaske nicht dabei hatte. Zum Glück war Sonntag, wo im BrandenBurgischen sowieso nichts geht. In Berlin kennt man mich, da weiß man Bescheid, dass ich keine SchutzMaske trage. Dass ich keine SchutzMaske trage, ist kein böser Wille, sondern liegt einfach daran, dass ich keine habe. Ich habe das mal ausprobiert, aber ich bekomme mit so einer SchutzMaske zu wenig Luft. Es könnte also wirklich passieren, dass ich plötzlich blau anlaufe und kollabiere, wenn ich eine Schutzmaske trage. Das ist in Corona-Zeiten, wo jedes KrankenHausBett gebraucht wird, wenn du so willst: Der schlimmste Fall! Das kann man den Leuten aber so nicht sagen, einfach weil die ArgumentationsKette zu lang ist. Die AusfmerksamkeitsSpanne der meisten Menschen reicht dafür nicht mehr aus heutzutage. Nicht, dass es nicht stimmen würde, das nicht!, aber eben zu lang die Geschichte. Am besten ist sowieso, ein Meter fünfzig Abstand zu halten. Um das kontrollieren zu können, habe ich immer meinen kleinen Berliner Zollstock dabei. Neuerdings führe ich auch immer eine kleine SprayDose für die Lunge mit mir, wie Asthmatiker sie haben. Die kleine SprayDose habe ich auf der Straße gefunden, wie ich das wichtigste in meinem Leben immer auf der Straße gefunden bzw. getroffen habe, beispielsweise auch Frauen. Die kleine SprayDose habe ich wie gesagt immer dabei, und wenn jemand fragt, warum keine SchutzMaske und so, dann hole ich nur die kleine SprayDose aus meiner Tasche. Das funktioniert.

Foto&Text TaxiBerlin

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