21.05.2020

Die Maske - Eine Geste der Unterwerfung?


und auch keine Schutzmasken

Gestern habe ich gehört, dass man die Maskenpflicht auch als Geste der Unterwerfung auffassen kann, und seither geht mit dieser Satz nicht aus dem Kopf. Dass er mir nicht aus dem Kopf geht, führt nun dazu, dass ich mich aktuell frage, warum er mir nicht aus dem Kopf geht. Liegt es daran, dass der Satz eine Wahrheit oder zumindest eine Teilwahrheit enthält? Oder liegt es daran, dass ich mich frage, ob man einen solchen Satz überhaupt noch denken, geschweige denn aussprechen darf? Denn der Satz an sich könnte durchaus bereits eine Verschwörungstheorie darstellen, mit all seinen Konsequenzen. Oder eben auch nur eine "Verschwörungstheorie". Aber wer weiß das schon so genau? Wäre es da nicht besser, es gäbe ein eigenes Ministerium für Verschwörungstheorien. Irgendwo gab es doch auch schon mal ein Wahrheitsministerium, oder? In welchem Land war das jetzt gleich noch mal? Oder hatte ich davon nur in einem Buch gelesen? Und worum ging es jetzt überhaupt? Ach so, um die Frage, ob man die Maskenpflicht auch als Geste der Unterwerfung auffassen kann. Das würde ja bedeuten, dass es zu dieser Pflicht eine zweite Meinung gibt, wie es zu allen Dingen immer mindestens zwei Meinungen gibt. Gut, in der DDR war das natürlich nicht so, obwohl es auch da die Meinungsfreiheit gab. Jeder konnte seine Meinung frei sagen, ob er danach noch frei wahr, das stand auf einem anderen Blatt. Was nun die Maskenpflicht angeht, so kann ich dir da zwar auch nicht sagen, ob sie bereits eine Geste der Unterwerfung darstellt oder nicht. Was ich aber sagen kann, ist, dass ich in den letzten beiden Tagen, wo ich viel ohne Maske unterwegs war, sowohl auf den Straße und Plätzen, als aber auch in diversen Shopping-Malls und in kleinen Geschäften, ich nicht ein einziges Mal darauf angesprochen wurde, und ich auch meine vorbereitete Bescheinigungen nicht einmal vorzeigen musste, weswegen nunmehr auch ich ganz optimistisch in die Zukunft blicke.

Foto&Text TaxiBerlin

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