19.05.2020

Das Ding mit der BILD-Zeitung



BILD vom 27.04.2020

Der ein oder andere hat es bereits mitbekommen: Bei BILD werden seit einiger Zeit ganz neue Töne angeschlagen, beispielsweise dieser hier: "Es gibt keine Herdenimmunität dagegen, historisch katastrophal falsch zu liegen." Das sagt nicht irgendjemand bei BILD über die so genannte Corona-Krise, sondern der BILD-Chef Julian Reichelt höchstpersönlich, und zwar bereits vor gut drei Wochen. Würde nun nicht ausgerechnet BILD diesen Satz aussprechen, kaum einer hätte ihm widersprochen. Aber wenn BILD es sagt, dann muss es natürlich verkehrt sein. Auch das so weit klar. Dass BILD heute dieses Problem hat, daran hat BILD selbst beigetragen, denn "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ..." - Ganz anders und gleichzeitig auch wiederum ganz ähnlich verhält es sich mit meiner Seite. Niemand würde bei "Unwahren Geschichten ..." auf die Idee kommen, ausgerechnet dort "Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit" zu suchen, oder? - Eine Frage bleibt: Woher kommen diese neuen Töne bei BILD? Vor nicht allzu langer Zeit hat sich eine bekannte amerikanische Heuschrecke bei BILD eingekauft, das ist bekannt. Warum sich eine amerikanische Heuschrecke ausgerechnet in das wenig profitable Zeitungsgeschäft in Deutschland einkauft, ist nicht bekannt. Da muss sich ein jeder selbst einen Reim drauf machen. Was nun den Satz "Es gibt keine Herdenimmunität dagegen, historisch katastrophal falsch zu liegen." angeht, mit dem halte (Haltung!) ich es wie mit dem Wetterbericht: Der könnte stimmen, selbst wenn er in der BILD-Zeitung steht.

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Text TaxiBerlin

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