15.03.2020

ÜBERLEGUNGEN AM ANDEREN ENDE DER WELT


Die Lage ist nicht ernst - "nur" hoffnungslos

Fern der Heimat am anderen Ende der Welt, wo dieselbe noch in Ordnung ist, wird "zu hause" gerade wieder einmal das Gegenteil behauptet: "Donald Trumps Krisenmanagement ist ein Desaster." Angesichts von derzeit etwa 5.000 Infizierten in Deutschland gegenüber "nur" knapp 3.000 in den USA, würde mir in dem Zusammenhang ehrlich gesagt eher der Name Angela Merkel einfallen und nicht der von Donald Trump, dem Präsidenten der USA.

Möglicherweise ist es aber der persönliche Verdienst von Angela Merkel, dass der Tot ausgerechnet um Erkrankte in Deutschland einen Bogen macht. Immerhin hat unsere Kanzlerin einen Eid geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Bisher soll es zumindest "nur" zehn (10) Todesfälle in unserem schönen Land gegeben haben. In den USA sollen es immerhin bereits über fünfzig (50) sein.

So weit alles in Ordnung und wie gehabt. Smog gab es schließlich auch immer nur in West- und niemals in Ost-Berlin. Und so wie der Smog damals, macht heute der Tot einen großen Bogen um unser schönes Heimatland. Ich bereue bereits, nach Amerika gekommen zu sein, auch wenn ich mich hier sicherer fühle als zu hause in Berlin.

Foto&Text TaxiBerlin

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