27.10.2019

WAS JETZT HILFT: APPEASEMENT


Achtung: TaxiBerlin ist gekauft! 
(nicht mit Millionen, sondern mit Frühstück)

Hatte ich gestern noch zum Widerstand gegen Uber aufgerufen, habe ich heute schon meine Meinung geändert - so schnell kann es gehen. Ich meine, was kann der kleine Mann, in dem Fall Taxifahrer, schon machen? Richtig! Gar nichts! Das ist so wie mit dem Wählen: "Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie ..." - der Rest ist bekannt. Was wir machen können und auch sollten, ist für Uber zu spenden, damit die sich in ihrer für Deutschland zuständigen Zentrale in Amsterdam endlich einen Übersetzer leisten können, damit sie irgendwann auch Briefe aus dem Ausland lesen können. Uber, das ist so ein armer Verein, der so gut zu den Menschen ist, denen er seine Fahrten so billig anbietet, dass er seit Jahren nur Verluste macht. Und auch die Fahrer, allesamt Profis, fahren praktisch aus reiner Nächstenliebe. Es ist jetzt an der Zeit, dass wir als Gemeinwesen aktiv werden und dem Not leidenden reichsten Start-up aus dem Silikon Valley unter die Arme greifen. Damit nicht das eintritt, was der Filmemacher und Ex-Uber Fahrer Przemyszlaw Woscieszek aus Polen prophezeit: "Uber ist das Endziel, auf das der Kapitalismus hinausläuft. Zero-Hour-Verträge in England, Minijobs in Deutschland, Drecksverträge in Polen. Der Kapitalismus verschlingt langsam die Demokratie, und wenn das Mahl vorüber ist, rülpst er den Faschismus hervor." Das gilt es gerade zu verhindern. Deswegen, liebe Leute, Appeasement! Spendet für Uber!

Foto&Text TaxiBerlin

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