29.07.2019

VOM "FORENSIKER DER GESELLSCHAFT"


Meine Reise in "Meinen kleinen Gulag", den ich neulich in "Gulag-Ressort" umbenannt habe, begann alles andere als vielversprechend. In ganz Bayern war, warum auch immer, keine einzige Weißwurst aufzutreiben, nicht einmal eine vergammelte. Nicht nur mit Berlin, nein, auch mit Bayern geht es bergab! Am Abend dann das Highlight in Österreich, wo sonst?! Der Österreicher hat seinen Staatspreis für Europäische Literatur, an dem immerhin 25.000 Ocken dranhängen, vergeben. Aber nicht an irgendjemand, sondern an den "Forensiker der Gesellschaft". So nannte Kulturminister Alexander Schallenberg am Samstag den französischen Autor Michel Houellebecq. Der frisch gebackene "Forensiker der Gesellschaft" zitierte in seiner Dankesrede den österreichischen Autor Thomas Bernhard, der in einem Text seinen Freund Paul, den Neffen des österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein sagen lässt: "Einen Preis anzunehmen ist schon eine Perversität, einen Staatspreis anzunehmen aber die größte."

Es stimmt wirklich: Von Österreich lernen, heißt siegen lernen!

Text TaxiBerlin

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