17.07.2019

GREIFSWALDER ECKE HASTUNICHJESEHN


Gestern Abend

Die folgende Geschichte ist eine wahre Begebenheit. Sie trug sich gestern Abend um 22:30 Uhr im Prenzlauer Berg zu. Meine Fahrgäste wollten in eine schmale Seitenstraße zwischen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße. Der Wagen der Polizei mit Blaulicht stand in der Mitte der Straße, so dass niemand vorbeikam. Hinter dem Polizeiauto kurz vor der Greifswalder stand ein Wagen ohne Licht. Mein Fahrziel befand sich knapp 100 Meter oberhalb des Polizeieinsatzes. Nachdem meine Fahrgäste ausgestiegen waren, aber bevor ich wenden konnte, kam die Polizistin rasch die 100 Meter zu mir hochgelaufen, und es entspann sich folgender Dialog:

Polizistin: Guten Abend! Sagen Sie, was ist das für einen Wagen, den Sie fahren? Ist das auch ein Toyota Hybrid?

TaxiBerlin: Warum?

Polizistin: Weil ein Kollege von Ihnen nicht weiß, wie er in seinem Wagen das Licht eingeschaltet kriegt.

TaxiBerlin: Ein Kollege?

Polizistin: Ja, nein, ein Uber-Fahrer. Ach, Sie sind gar kein Uber?!?

TaxiBerlin: Nein, aber ich weiß, dass Uber-Fahrer laut Eigenwerbung allesamt Profis sind, und als solcher sollte er wissen, wo der Lichtschalter ist. Ansonsten müssen sie ihm die Lizenz entziehen!

Polizistin: Sie haben Recht, und ich verstehe Sie da sehr gut ...

TaxiBerlin: Na, dann müssen Sie's ja nur noch machen!

Danach wendete ich, und die Polizistin (auch so ein Profi!) ging zurück zu ihrem Einsatzort. Vielleicht steht sie dort jetzt noch.

Foto&Text TaxiBerlin

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