25.12.2018

HIER SPRICHT TAXIBERLIN #29 ZUM NACHHÖREN



Sendung vom 13.12.2018

In meinem Taxi habe ich viel Zeit, denn unser Geschäft haben die (laut Eigenwerbung) "professionellen" FahrerInnen (bisher habe ich nur eine Fahrerin in den meist im Berliner Umland zugelassenen Toyotas gesehen) von Uber übernommen. An Weihnachten haben auch alle anderen Zeit, so weit sie sich nicht die Köpfe einschlagen. (DER Grund übrigens, warum ich Familientreffen generell meide, aber das nur nebenbei.) Zeit, in der man meine letzte Sendung von "Hier spricht TaxiBerlin" (es war bereits die 29.!) nachhören kann, weil die wenigsten Menschen es heute schaffen, sich einfach mal vors Radiogerät zu setzen, wenn eine Sendung live läuft, denn meine Sendung ist immer live. (Ausser dann, wenn sie ausnahmsweise nicht live sondern vorproduziert ist.) Heutzutage muss alles zum Nachhören sein, so wie die meisten Menschen auch leben. Schon bald wollen alle ihr Leben nachleben. Jetzt aber erst mal nur meine letzte Sendung.

In meiner letzten Sendung habe ich wieder etwas für die Frauenquote getan, indem ich die Autorin und auch Lyrikerin Claudia Schattach eingeladen habe. Claudia gehört zu der Kategorie von Menschen, die niemals TaxifahrerInnen werden wollten. (Auch das gibt es!) Dafür saß sie aber hin und wieder mal im Taxi, allerdings immer vorne direkt neben dem Fahrer, wofür sie sich in meiner Sendung bei allen Fahrern entschuldigt, und zwar in Form eines Gedichtes, wie es sich für eine echte Lyrikerin gehört. Claudia hat aber nicht nur ein Entschuldigungsgedicht geschrieben, sondern rappt dies in meiner Sendung auch höchstpersönlich vor, und zwar ab 39:03. Das kann von TaxiBerlin nicht unbeantwort bleiben. Mein Antwortgedicht (für alle, die sich noch nicht die Köpfe eingeschlagen haben) hörst du ab 42:02.

RadioZumNachHören hearthis.at
Text TaxiBerlin

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